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Messschieber auf Sandwich

Die schockierende BBC Dokumentation die die Menschen endlich zum Abnehmen bewegt

Mehr als die Hälfte der Deutschen sind Übergewichtig. Jeder sechste ist sogar fettleibig. Scheinbar haben viele Menschen folglich ein Problem damit, ihr Gewicht unter Kontrolle zu halten und abzunehmen. Wieso aber ist es für die meisten Menschen so schwierig, Gewicht zu verlieren?

Genau wie mit dem Rauchen, ist Übergewicht ein vielschichtiges Problem. Da die meisten Leute sich nicht um alle Aspekte beim Abnehmen kümmern, sind die meisten Versuche bzw. Diäten zum scheitern verurteilt.

Messschieber auf Sandwich

Vier Regeln zum erfolgreichen abnehmen

Wer erfolgreich und Gesund Gewicht verlieren möchte, sollte folgende Punkte nicht ignorieren:

  1. Der Wille zum Abnehmen muss da sein. Wer lieber Snacked statt sich einen gesunden Lebensstil zu wünschen, wird keine Chance haben erfolgreich abzunehmen. Hier hilft das Video weiter unten. Zudem gilt es selbstkritisch zu hinterfragen, ob möglicherweise Essen als Kompensation für Frust oder Langeweile missbraucht wird (billiges Dopamin)
  2. Die Normalisierung der Kommunikation zwischen Magen und Gehirn
  3. Es müssen mehr Kalorien verbrannt als zugeführt werden. Neben Sport ist hier zum Beispiel die Keto Diät äußerst erfolgreich. Dabei werden die Kohlenhydrate massiv reduziert und die Proteine und Fette in der Ernährung zeitweise erhöht
  4. Ständige Kontrolle des Körpergewichts sowie des Körperfettes und der Muskelmasse. Dafür bietet sich eine Körperfettwaage an

Die Motivation

In der BBC Doku von 2016 mit dem Titel „Obesity – The Post Mortem Documentary“ geht es um eine Autopsie die an einer fettleibigen Person durchgeführt wird. Das ist nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, hilft aber sehr gut zu verinnerlichen, wie problematisch überschüssiges Körperfett ist. Es ist deutlich zu sehen, wie die Organe unter dem Fett leiden. Dieser Film ist hoffentlich genug Motivation für alle, die endlich gesund werden und Gewicht verlieren möchten.

Gehirn und Magen

Bei vielen Übergewichtigen Menschen ist der Magen entweder ausgedehnt, weshalb sie mehr essen müssen um satt zu werden, oder die Kommunikation zwischen Magen und Gehirn ist gestört. In diesem Fall wird das Signal „satt“ vom Magen an das Gehirn ignoriert und man isst einfach weiter, obwohl der Magen schon voll ist.

Durch das reduzieren von Kalorien und dem teil-fasten (siehe nächster Abschnitt), wird der Magen langsam entlastet und nimmt allmählich wieder die ursprüngliche Form an. So dass man auch mit weniger Essen zufrieden und satt wird.

Die Kommunikation zwischen Magen und Gehirn muss man aber gegebenenfalls üben. Dabei hilft folgende, simple Übung. Wenn man sich hungrig „fühlt“ und „denkt“ man möchte etwas essen, sollte man sich vorstellen, ob man auch mit einem Apfel zufrieden wäre. Wenn das der Fall ist, hat man tatsächlich hunger. Hat man stattdessen aber auf einen Apfel als Häppchen keine Lust, möchte das Gehirn lediglich Dopamin in Form von leckerem Essen. In diesem Fall sollte man sich die Mahlzeit verkneifen oder zu etwas kalorienarmen greifen.

Die Lebensmittel

Nachdem Entschluss fassen, müssen als erstes alle Lebensmittel mit hohem Kohlenhydratgehalt – zumindest zeitweise – vom Speiseplan verschwinden. Nudeln, Brot und alles Zuckerhaltige ist absolut tabu. Wer ohne Kohlenhydrate nicht kann, kann sich mit Low-Carb/High Protein Riegeln durchmogeln. Diese Riegel sind Kohlenhydrat reduziert und arbeiten stattdessen mit sogenannten Polys.

Anschließend reduziert man schrittweise den Zeitrahmen in dem man Kalorien zu sich nimmt. Das Frühstück wir jeden Tag ein paar Minuten nach hinten verschoben, so dass man Ende idealerweise in einem Zeitfenster von sechs Stunden essen und 18 Stunden fasten pro Tag ensteht.

Die Kontrolle

Wichtig ist permanent die Entwicklung zu kontrollieren und sein Gewicht mindestens einmal täglich mit einer Körperfettwaage zu messen. Diese kommen mit einer App die die Daten von der Waage speichert und grafisch auswertet. So sieht man genau in welche Richtung man sich bewegt. Das steigert die Motivation enorm.

Körperfettwaage Screenshot

Screenshot der App die mit der Körperfettwaage installiert wird

Besonders wichtig ist es auf den Vitaminbedarf zu achten. So sollte mindestens eine Mahlzeit am Tag sehr ausgeglichen, wenn auch Kohlenhydrate-reduziert sein.

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Frau im Bett mit Laptop

Schütze deine Augen vor deinem Handy

Die Zeit, die wir täglich vor unseren Handys, Laptops und Desktop-PCs verbringen wird immer mehr. Hinsichtlich unserer Gesundheit wird im Regelfall lediglich über die korrekte Haltung debattiert. Unsere Augen bleiben dabei leider meistens außen vor.

Gefahr für die Augen und einen gesunden Schlaf

Wer seine Augen nicht schützt, riskiert neben Kopfschmerzen und Migräneattacken auch temporäre und permanente Schädigungen der Augen. Nachdem eine junge Frau aus Taiwan ihr Mobiltelefon zwei Jahre lang auf höchster Helligkeit betrieben hat, ging sie nach vermehrten Beschwerden zum Augenarzt. Dort wurden über 500 kleine Löcher auf ihrer Netzhaut diagnostiziert.

Frau im Bett mit Laptop

Dazu kommt, dass viele Menschen ihr Handy direkt nach dem Aufwachen und vor dem Einschlafen verwenden – meist in dunklen Räumen. Die üblichen verdächtigen sind in der Regel Facebook, Instagram, YouTube und Twitter. Das irritiert unsere Augen. Das grelle Licht kann sich auch auf die Hormone auswirken, was zu Problemen beim Einschlafen führen kann. Deshalb ist es ratsam, mindestens 30-60 Minuten vor dem Schlafen keine digitalen Geräte mehr zu verwenden.

Blaulicht-Filter

Wer darauf nicht verzichten kann, sollte zumindest die Helligkeit auf seinen Geräten der Umgebung anpassen und vor allem Morgens und Abends einen Blaulicht-Filter verwenden. Dabei handelt es sich um eine App, die das Blaue Licht auf dem Display reduziert. Die Anzeige wird folglich rötlich (wärmer) und wesentlich angenehmer für die Augen. Einige Hersteller und Android Versionen haben diese Funktion bereits in ihr System integriert. Die meisten Blaulicht-Filter Apps können sich über eine Timer-Funktion oder über die Zeitzone automatisch zur gewünschten Zeit Ein- und Ausschalten.

Auch für Notebooks und PCs gibt es für Windows und Linux entsprechende Programme. Zum Beispiel Redshift.

Übrigens, wenn du deine Privatsphäre schützen und schneller und werbefrei surfen möchtest, empfehlen wir dir den Brave Browser (Android, iOS, Windows und Linux). Er basiert auf Chromium (die Open Source variante von Google Chrome) und kommt mit eingebautem Werbeblocker.

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Man an Schreibtisch mit Windrad Modellen

Umwelt oder Vermögen? Millennial Generation würde Gehaltseinbußen für nachhaltige Arbeit akzeptieren

Eine Studie aus 2016 hat ergeben, dass die Zweitjüngste Generation, die sogenannten „Millennials“ oder Generation Y, mit weniger Geld zufrieden wäre, wenn sie dafür für eine nachhaltige Firma arbeiten könnten. Zu den Millennials gehören alle, die zwischen den frühen 1980ern und 2000ern geboren wurden. Bis 2020 machen diese Menschen etwa 50% der Arbeitnehmer aus.

Rund 75% der befragten Millennials gaben an, Gehaltseinbußen in kauf zu nehmen, wenn sie dafür für ein umweltbewusstes Unternehmen arbeiten könnten. Das sind 20% mehr, als der Durchschnitt aller Altersgruppen und ein gutes Indiz dafür, dass das Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit bei den jungen Generationen deutlich gestiegen ist.

Man an Schreibtisch mit Windrad Modellen

Bei der Wahl des Arbeitgebers gaben 76% der Millennials an, auf die Soziale- und Nachhaltige Ausrichtung der Firmen zu achten. Das sind 18% mehr als der Durchschnitt aller Altersklassen.

Etwa 64% der Millennials schließen sogar komplett aus, für eine Firma ohne deutliche Werte zu arbeiten.

Auf der anderen Seite fühlen sich weniger als ein Drittel bei Ihrer Arbeit einbezogen. 44% gaben an, dass sie ihre Arbeit vermutlich in den nächsten zwei Jahren kündigen werden und 25% würden auf der Stelle kündigen, hätten sie eine Alternative in Aussicht.

Diese Zahlen sind ein sehr guter Indikator, dass das Umweltbewusstsein wächst und Unternehmen sollten schleunigst klare Ziele ihrer Umweltverträglichkeit festsetzen, wenn sie um die sinkende Anzahl qualifizierter Mitarbeiter nicht verlieren möchten.

Übrigens: die Generation vor den Millennials ist Generation X (früher 1960er bs früher 1980er). Die Generation danach ist Generation Z (1997-2012).

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Frau mit Laptop und Newsseite

Giftige Medien – Zeit sie abzustellen. Mit allem was dazugehört!

Öffne Google (oder eine andere Suchmaschine deiner Wahl) und suche nach „Flüchtlingen“, „Islam“, „Rassisten“, „Klimawandel“, „Russland“ oder anderen, aktuell „kontroversen“ Themen. Schau dir die verschiedenen Seiten an die darüber berichten. Dann suche noch einmal, aber diesmal nach einigen Prominenten die du kennst und von denen du ständig im Radio, TV und Internet hörst.Frau mit Laptop und Newsseite

Du wirst eine riesige Liste an Webseiten bekommen. Manche tarnen sich als investigativer Journalismus. Andere sind billige Tabloids mit denen sich die meisten Menschen nicht einmal den Hintern abwischen würden. Was sie aber alle gemeinsam haben: sie versuchen unser Weltbild und unsere Realität zu verzerren. Sie schreiben uns vor, welche Meinungen und Gedanken wir haben dürfen, um nicht von den selben Medienerzeugnissen als Extremisten oder Idioten hingestellt zu werden. Sie dienen einzig dazu, uns in permanenter Angst zu halten, uns das selbständige Denken abzunehmen und uns eine Systemkonforme Meinung aufzudrücken, die uns davon abhält, die Verbrechen unserer Regierungen zu durchschauen.

Und nun tue dir einen großen Gefallen und geh noch einmal auf Google und finde heraus, wie du diesen ganzen Medialen Dreck auf allen deinen Geräten blockieren kannst.
Das gilt verstärkt für die 24/7 News-Seiten.

Zeitungsstaender

Diese ganzen Seiten sind nicht darauf ausgelegt dich zu informieren, sondern deine Aufmerksamkeitsspanne zu zerstören. Die meisten sogenannten Nachrichtenseiten sind schlecht organisiert, voll mit Werbung und Popups und es ist inzwischen nicht mehr ersichtlich, was Nachrichten, Werbung und gesponserte Artikel sind. Irgendwo bewegt sich ständig etwas und versucht deine Aufmerksamkeit von der einen Tragödie zur nächsten zu lenken.

Aufmerksamkeit wie ein Goldfisch

Am schlimmsten sind die Berichte über Promis. Wieso würde sich ein halbwegs gebildeter Mensch für die Meinung von irgendwelchen reichen, hirntoten und bis zur Schädeldecke vollgekoksten Menschen in Monaco interessieren, die nichts mit uns gemeinsam haben und sich nicht im geringsten für uns und unsere Familie interessieren? Diese Menschen sind nichts weiter als Marionetten des Systems, die mit ihrem Charisma selbst dem letzten kritischen Bürger die Systemtreue Meinung aufdrücken sollen. Wie können wir es uns nur erlauben, einer Prinzessin oder einem Musiker im Rentenalter zu widersprechen, geschweige denn uns unsere eigene Meinung aus verschiedenen Quellen zu bilden?

Stapel von Magazinen

Wenn du mir nicht glaubst, dann wirf einen Blick in deinen Browser-verlauf. Wie viele Seiten hast du in der letzten Stunde besucht und wie viel Zeit hast du pro Seite aufgewendet? Wie viel sinnvollen Text hast du wirklich gelesen? Die Chancen sind hoch, dass du alle 1-2 Minuten eine neue Seite geöffnet hast. Mach das lange genug und deine Aufmerksamkeitsspanne wird so gut wie die eines Goldfisches. Wie lange kannst du dich denn wirklich mehrere Stunden auf ein wichtiges Thema konzentrieren ohne den ständigen Dopamin-kick zu tanken, den dir Facebook, CNN und Co. versprechen?

Das ist aber noch nicht das schlimmste. Beobachte mal dein Handy-verhalten. Wie oft wechselst du zwischen Webseiten, WhatsApp und Facebook hin und her? Dein E-Mailprogramm wäre froh, wenn es dich so effektiv ablenken könnte wie die Apps und Nachrichtenseiten.
Höre auf, auf Facebook, Instagram, YouTube und Co stundenlange feeds und empfohlenen Beiträgen zu folgen. Selbst das surfen durch Wikipedia müllt dein Hirn mit nutzlosem Zeug voll. Du beginnst bei einem interessanten Artikel und stunden später bist du auf einem anderen Planeten zwischen DMT, Flatearth Theorien, der Simulationstheorie oder Reptlienmenschen. Das schlimme daran? Nach 24-48 Stunden hat dein Gehirn 99% davon wieder vergessen.

Digitaler Ausstieg

Was ist also der Sinn, sich mit Dingen zu beschäftigen, die wir sowieso Morgen schon wieder vergessen haben? Es hat einen Grund, wieso die ganzen Techgiganten wie Bill Gates oder Steve Jobs den Zugang zu Digitalen Medien strikt für ihre Kinder geregelt haben. Sie wussten alle schon vor Jahren, dass uns diese Reizüberflutung zu Idioten macht, die nach billigem Dopamin gieren und zu beschäftigt sind um zu bemerken wie sie von Firmen und Regierung verarscht werden.

Flasche mit Gift

Immer mehr Menschen steigen inzwischen Digital aus. Sie löschen ihre Facebook Konten, entfernen nutzlose Apps, blockieren Werbung und meiden Webseiten die dafür ausgelegt sind unseren Verstand zu zerstören.

Mehr Zeit und weniger Angst

Aber lass uns nicht unfair sein. Selbstverständlich gibt es da draußen viele sinnvolle Informationsquellen (wie diese hier zum Beispiel). Wir müssen nur wieder lernen, die Informationen Gehirn-gerecht aufzunehmen. Wenn du eine Seite mit guten Inhalten findest, dann versuche einen Artikel von Anfang bis Ende zu lesen und danach zu handeln. Ohne danach direkt zum nächsten Artikel zu springen und ohne dazwischen WhatsApp und Co. zu checken. Es wird dir am Anfang sicherlich schwer fallen, aber nach einiger Zeit wird dein Verstand klarer und du bist wesentlich weniger gestresst und ängstlich sein. Ganz abgesehen von der vielen Zeit die du übrigen haben wirst. Du kannst dich endlich sinnvollen Dingen widmen wie Meditation, gesundes kochen, eine neue Sprache lernen oder endlich mal pünktlich zu Bett zu gehen.

Du wirst feststellen, dass du dich vielleicht einem Prozent deiner Zeit um dein aktuelles Wohlbefinden gekümmert hast, während du 99% der Zeit damit verbracht hast deinen Verstand mit nutzlosen und aufreibenden Informationen zu vernebeln. Du wirst keine Angst mehr haben etwas zu verpassen, denn du wirst begreifen, dass die meisten Menschen ihr echtes Leben verpassen, während sie wie Zombies die Meinung von irrelevanten Promis liken oder sich mit Fremden über belanglose Themen in Sozialen Netzen streiten.

Sofern du all das für ein paar Wochen befolgt hast, lass dir gratulieren. Du hast es geschafft, dich aus der Medialen Vergiftung zu befreien und kannst dich wieder dem echten Leben widmen. Wann hat du zuletzt etwas produktives für dich gemacht oder ein 500 Seiten Buch von Anfang bis Ende gelesen? Wie wäre es mal wieder mit Sport? Vielleicht in der Gemeinschaft an der frischen Luft?

Frau die Fake News Zeitung liesst

Sobald du mit dem Entzug fertig bist, kannst du dir zur Analyse noch einmal eine Newsseite anschauen und dich fragen, „wie viele dieser Nachrichten sind gegen das Interesse meines Landes, meiner Kultur und meiner Person?“ und wirst so klar wie noch nie feststellen, dass nichts davon einen informativen Gehalt oder einen Einfluss auf dein Leben hat.

Wenn du einen Schritt weiter gehen möchtest, dann prüfe genau welche Firmen diese Webseiten und Tabloids sponsern und meide ihre Produkte wo immer es geht. Die Chancen sind sehr gering, dass die Werbetreibende dein Interesse in den Vordergrund stellen.

Nützliche Werkzeuge

Ich empfehle einen Webbrowser mit eingebautem Werbeblocker wie zum Beispiel Brave. Alternativ kannst du Firefox und Chrome mit „uBlock origin“ nachrüsten. Sofern du Microsoft Browser wie Edge verwendest, empfehle ich dir dringend, auf einen der anderen zu wechseln.

Um Webseiten zu sperren kannst du „BlockSite“ für Chrome und Firefox verwenden

 

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Aussteiger, Backpacker, Veganer und Autark leben: Praktische Apps

Als Aussteiger und Reisender habe ich in in den letzten Jahren die ein oder andere interessante Android App gesehen und die, aus meiner Sicht sinnvollsten, möchte ich hier mit euch teilen. Viele der Apps sind gratis. Einige kosten ein paar Euros. Möglicherweise gibt es für andere Plattformen ähnliche Apps, darauf gehe ich hier aber nicht ein.

Auto, Camper, Wohnmobil und Verkehr

Blitzer.de PLUS: der Klassiker, wenn es darum geht, im In- und Ausland – besonders auf lange Reisen – sicher zu fahren. Die App warnt neben Stationären- und Mobilen Blitzern (in einigen Länder hat der Gesetzgeber ein Problem damit) auch vor Baustellen, Unfällen, Glatteis und anderen Gefahren.

OsmAnd — Offline Travel Maps & Navigation: kostenlose Google Maps Alternative mit offline Karten. Die App selber ist gratis und die ersten sechs offline Karten ebenfalls.

promobil Stellplatz-Radar: diese App enthält für Camper/Wohnmobile interessante Stellplätze im In- und Ausland. Viele davon sind kostenlos und echte Juwelen. Die online Funktion ist gratis, für die offline Version verlangt der Entwickler einen jährlichen Betrag.

Pflanzen, Pilze & Permakultur

Plantassoc – companion planting: besonders für diejenigen die einen Bio- oder Permakulturgarten pflegen ist diese kostenlose App interessant. Man kann eine Pflanzen auswählen und bekommt dann angezeigt, welche anderen Pflanzen daneben gepflanzt werden können (companion planting) bzw. welche Kombinationen vermieden werden sollten. So können sich die Pflanzen gegenseitig hinsichtlich Schädlingsabwehr und Nährstoffaustausch perfekt unterstützen.

Mushroom Identify – Automatic picture recognition: Gratis app die bei der Identifikation von Pilzen hilft.

PlantNet Plant Identification: App zum bestimmen von Pflanzen anhand der Blätter, Blüten und anderen Eigenschaften. Gut zum Sammeln von Kräutern und essbaren Wildpflanzen.

Vegetarisch & Vegan Essen

HappyCow: Als Vegetarier (und später Veganer) ist das definitiv einer meiner Lieblings Apps. Im Grunde handelt es sich um einen Restaurantführer für Veggy-freundliche Establishments wie Restaurants und Bio-Läden. Mit Umkreissuche und Routenplaner.

Vegan Passport: Ebenfalls für Veganer geeignet handelt es sich beim Vegan Passport um eine App, die auf allen erdenklichen Sprachen (einschließlich bildlich) die Vegane Ernährungsweise erklärt. So kann man sich sehr einfach auch im Ausland Kellnern und Köchen gegenüber artikulieren.

Kommunikation und Sprache

Duolingo: Der klassiker, wenn es darum geht neue Sprachen zu lernen. Im Gegensatz zu Babbel gefällt mir der spielerische Ansatz. Statt stur zu pauken, ist das Training wie kleine Spiele aufgebaut, was das ganze etwas kurzweiliger und motivierender macht.

Picture Dictionary: Eine kostenlose App die statt Wörtern Bilder verwendet. So kann man sich unabhängig von der Sprache zumindest grundlegend durchschlagen. Enthalten sind zum Beispiel Bilder für Notfälle, Essen, Verkehr etc.

Radio Online: Gratis App um internationale Radiosender via Internet zu hören. Damit eröffnen sich einem ganz neue Welten was Musik angeht. Zudem interessant, wenn man eine andere Sprache lernen und im Hintergrund die lokalen Sender hören möchte.

Privatsphäre und Sicherheit

Brave Browser: die meisten Webbrowser für Android kommen leider nicht mit einem Werbeblocker oder der Möglichkeit solche als Erweiterung hinzuzufügen. Brave kommt bereits von Haus aus mit einem Werbeblocker und weiteren nützlichen Funktionen zum Schutz der Privatsphäre. Da Brave auf Webkit basiert, verhält er sich fast identisch zu Googles Chrome.

SAFE: eine gratis App die das Handy schnell und einfach auf Sicherheitsprobleme untersucht und Empfehlungen zum Beheben gibt.

Sicherheit, Notfälle und Überleben

Medical ID (Free): In Case of Emergency: eine Art digitale Notfall-Karte. Man kann darin wichtige Informationen wie Adresse, Blutgruppe, Organspende-Status etc. eintragen. In einem Notfall können Ersthelfer darauf auch ohne PIN zugreifen. Sehr gut geeignet für Menschen die alleine verreisen.

SOS Emergency App: Ähnlich zur vorherigen App. Allerdings bietet diese App ergänze Funktionen wie zum Beispiel die automatische Benachrichtigung von Angehörigen. Es können sogar automatisch permanent GPS Koordinaten an einen Kontakt gesendet werden. Vor allem schätze ich an der App, dass sie das aktuelle Land erkennt und im Notfall sofort die lokalen Notrufnummern anzeigt.

WikiMed – Offline Medical Wikipedia: vereinfacht gesagt handelt es sich hierbei um ein offline Wikipedia für Medizinische Fragen. Sehr hilfreich, wenn man medizinische Probleme hat und sich abseits von Ärzten und Internet befindet.

Radioactivity Counter: hierbei handelt es sich um einen geigerzähler für Mobiltelefone der Alpha- und Betastrahlung erfassen kann (leider keine Gammastrahlung). Hierzu muß lediglich die Handy-Kamera mit einem schwarzen Isolierband abgeklebt und die App kalibriert werden.

Offline Survival Manual: ein kostenloses offline Überlebenshandbuch für die Hosentasche. Enthält hilfreiche Anleitungen zu Themen wie Navigation in der Wildnis, Feuer machen, Unterkünfte bauen etc.

Disaster Alert: diese App warnt vor Katastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Tsunamis uvm in Echtzeit.

 

reGaia Connect – der erste Monat in Zahlen

Es sind nun weitere drei Wochen seit dem letzten Beitrag unserer Reihe „re:Gaia Connect in Zahlen“ vergangen und wir möchten euch ein kleines Update zum ersten Monat in der öffentlichen Beta Phase geben.

Nachdem ersten Monat können wir mit großer Freude auf folgende Zahlen blicken: 192 registrierte Benutzer haben 61 Inserate eingestellt. Die Inserate wurden insgesamt 9512 Mal betrachtet.

15.719 individuelle Besucher haben über 37 GB Datenverkehr generiert. Den vorherigen Rekord von maximal 1161 Besuchern an einem Tag konnten wir mit aktuell 1369 Besuchern knapp übertreffen.

Die Domain Authority ist von 10 auf 11 gestiegen und die Backlinks haben sich von 122 auf 226 fast verdoppelt.

Auf Facebook hat die re:Gaia Seite inzwischen über 500 Followers.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen unseren Besuchern, Inserenten und vor allem bei allen die uns direkt unterstützen! <3

 

Freiheit, Zensur und Privatsphäre: Facebook, WhatsApp & Co. (Teil 2)

Im ersten Teil unserer Blog-Reihe „Freiheit, Zensur und Privatsphäre“ haben wir die Probleme mit Facebook, WhatsApp und Google geschildert und einige interessante Alternativen genannt. In diesem zweiten Teil möchten wir darauf eingehen, wie uns als re:Gaia-Team die zunehmende Internet-Zensur betrifft und welche Maßnahmen wir dagegen getroffen haben.

Die Woche hat damit begonnen, dass Facebook mehrere Seiten unangekündigt gelöscht hat. Viele davon hatten mehrere hunderttausend Followers. Einige davon sogar mehrere Millionen. Eine dieser Seiten wurde von einem US Air-Force Veteran betrieben, der im Einsatz beide Beine und seine rechte Hand verlor – also ein Invalider. Die Seite die er betrieb, hatte über drei Millionen Followers. Wir sind ja inzwischen schon einiges von Facebooks Willkür beim löschen/sperren von Menschen mit unerwünschten Meinung gewohnt. Was diesen Fall hier aber so besonders macht ist der Umstand, dass der Betreiber über die letzten Jahre mehr als 300.000 USD Dollar für Werbung auf Facebook bezahlt hat.

Es ist also davon auszugehen, dass die Inhalte der Seite jahrelang vom Facebook Team manuell überprüft wurden – eine Anforderung, wenn man auf Facebook gesponserte, also bezahlte Beiträge, bewerben möchte. Laut dem Betreiber wurde nicht ein einziger Beitrag seiner Seite je vom Facebook-Team beanstandet. Die eigentliche Frechheit ist hier aber, dass ein Mensch sich ein ehrliches online-Einkommen aufbaut um seine Familie zu ernähren, es Jahrelang pflegt, bezahlte Werbung schaltet um die Reichweite zu erhöhen und diese dann plötzlich und ohne Vorwarnung von Facebook grundlos gelöscht wird. Somit ist ein ganzes Geschäft und Einkommen von Heute auf Morgen weg, kaputt und ausradiert. Eine Situation, in die sich sicher keiner gerne begeben möchte.

Ironischerweise ist etwas ähnliches einem unserer Facebook-Admins der „Project re:Gaia“ Seite ebenfalls passiert. Nach dem teilen eines re:Gaia Connect Inserates und eines re:Gaia Blog-Posts wurde der Account ohne Vorwarnung von Facebook gesperrt. Glücklicherweise haben wir noch mehrere Admins die die Seiten und Gruppen betreuen. Wir müssen aber jeden Tag damit rechnen, dass unsere Accounts, Gruppen und Seiten von Facebook gelöscht werden. Aus diesem Grund bieten wir auch alternative Gruppen/Seiten auf lovestorm-people und anderen Medien an.

WhatsApp – eine Facebook Tochter, hat diese Woche hunderttausende WhatsApp Konten gesperrt. Das ist in sofern eine große Sache, als dass es sich bei WhatsApp um einen Messenger und keine öffentliche, soziale Plattform handelt. Benutzer haben nun also zu befürchten, dass nicht nur ihr Facebook-Konto sondern auch das WhatsApp Konto gesperrt werden. Kein Wunder also, dass WhatsApp Alternativen wie Signal so viel Zulauf erleben wie noch nie.

Zwar sind wir keine gewinnorientierte Organisation die einen finanziellen Schaden von Zensur tragen würde, allerdings hat jeder Content den wir generieren, sei es Videos, Blog Posts oder einfach nur Beiträge auf unseren Webseiten, einen Wert. Es erfordert Zeit und Arbeit Content zu generieren und logischerweise ist das Ziel, den Content so weit als möglich zu verbreiten und eine möglichst große Reichweite zu generieren. Wenn wir nun also aufwendig Content erstellen und wir nicht abschätzen können, ob und wann der Content willkürlich gelöscht wird, ist das für uns ein (geschäftliches) Risiko. Vereinfacht lässt es sich damit vergleichen, als ob man als Firmengründer sein Geschäft in einem Land aufbauen möchte, in dem der Staat jederzeit und willkürlich die Firma und alle Gewinne enteignen kann. (Randbemerkung: Deutschland liegt heute beim globalen Politischen-Stabilitäts-Index auf Platz 54; verglichen mit Platz 16 im Jahre 1996). Deswegen prüfen wir auch stetig neue Alternativen. Statt Youtube verwenden wir Vimeo. Allerdings haben wir auch schon komplett zensur-freie Plattformen wie Bitchute im Auge.

Neben der privaten Zensur der Sozialen Netzwerke kommt inzwischen auch die Staatliche Zensur offensichtlich wieder in Mode. Die Vergangenheit wiederholt sich eben doch so oft, bis wir es endlich lernen. Die neuen, äußerst umstrittenen EU Copyright Gesetze würden unsere Plattform nach ersten Einschätzungen auch betreffen. Wir wären gezwungen, alle Benutzer-Uploads zu moderieren und würden für mögliche Copyright-Verletzungen haftbar gemacht werden. Zudem wären wir gezwungen, vollständige Datensätze unserer Benutzer zu erheben um Regierungsorganisationen mögliche Ermittlungen zu erleichtern. Selbstverständlich ist das für uns absolut inakzeptabel. Wir beschränken uns bei allen unseren Plattformen auf die nötigsten Daten (Username, eMail, Passwort). Wir fördern aktiv Anonymität, Privatsphäre und einen freien Ideenaustausch.

Zu den neuen EU Copyright-Gesetzen kommt auch noch das leidige Thema „Hatespeech„. Ein Begriff, der nicht genau definiert ist und deswegen praktisch unbegrenzten Spielraum erlaubt, wenn es darum geht, ob Beiträge gelöscht werden müssen oder sogar strafbar sind. Das geht sogar so weit, dass die Britische Polizei dazu aufruft, nicht-strafbare, „offensive“ Inhalte wie Kommentare in Sozialen Medien, bei der Polizei zu melden [2].

Um diese Risiken zu minimieren, haben wir zum Beispiel schon in der Alpha-Phase der re:Gaia Connect Entwicklung unsere wichtigsten Server von den Niederlanden in die USA repliziert. (Dank Reverse-Proxy mit Geo-caching ist davon aber hinsichtlich der Geschwindigkeit wenig zu merken). Somit stellen wir sicher, dass unsere re:Gaia Projekte von der Willkür und Tyrannei der Internet-Monopole und Regierungen geschützt sind.

Wir empfehlen unseren Besuchern nachdrücklich, sich mit den Alternativen zu Facebook, Google, WhatsApp und Co. auseinanderzusetzen, sofern sie auch weiterhin auf eine breite Palette von Informationen und Ideen Zugriff haben möchten.

re:Gaia Connect – Benutzerdefinierte Suchen und Inserate abonnieren

In diesem Beitrag möchten wir Euch zwei Möglichkeiten vorstellen, wie ihr noch einfacher auf dem neusten Stand über die Inserate auf re:Gaia Connect bleiben könnt.
Die erste Möglichkeit sind Abonnierte Suchen. Damit könnt ihr euch eine Suche mit selbst-definierten Kriterien erstellen, die euch bei neuen Inseraten zum Thema per eMail benachrichtigt. Bei dieser Methode werdet ihr lediglich über neue Inserate informiert, die unter die definierten Kriterien fallen.

Bei der zweiten Möglichkeit handelt es sich um einen RSS Feed der mit einem entsprechenden Programm wie zum Beispiel Mozilla Thunderbird abonniert werden kann. Diese Methode stellt alle Inserate ungefiltert bereit.

Suche Abonnieren

Um eine Suche zu abonnieren, sind die folgenden Schritte nötig:

  1. Wähle die Kategorie, für die du eMail-Benachrichtigungen erhalten möchtest. Zum Beispiel „Gemeinschaften“
  2. In der linken Seitenleiste unter „Erweiterte Suche“ kann du nun die gewünschten Filter auswählen. Zum Beispiel nur Inserate aus Spanien, die ein Bild haben und als primäre Sprache deutsch beinhalten
  3. Anschließend musst du einmal auf den „Suchen“ Button und danach auf „Suche Abonnieren“ klicken. Damit ist die Suche ab sofort abonniert
  4. Wenn ein neues Inserat auf re:Gaia Connect eingestellt wird, welches den Kriterien (Kategorie Gemeinschaft, in Spanien, mit Bild und in deutsch) entspricht, erhälst du am Ende des Tages eine eMail mit allen zutreffenden Inseraten
  5. Es können bis zu zehn Suchen abonniert werden. Abonnierte Suchen können in den Konto-Einstellungen unter „Benachrichtigungen“ gelöscht werden: https://connect.regaia.org/user/alerts

Inserate via RSS Feed abonnieren

Um über alle Inserate via RSS Feed auf dem Laufenden zu bleiben, wird ein RSS Client benötigt. Im Internet gibt es viele kostenlose Programme dafür. Eines davon ist zum Beispiel Mozilla Thunderbird. Eine vollständige Anleitung für Mozilla Thunderbird ist hier zu finden.

  1. RSS Client wie z.B. Thunderbird starten
  2. Einen neuen RSS Account anlegen und einen Namen vergeben, zum Beispiel „reGaia“
  3. Den neuen RSS Account auswählen und „Abonnements verwalten“ auswählen
  4. Die folgende URL bei Feed-URL angeben: https://connect.regaia.org/feed
  5. Als Intervall sind 60-120 Minuten angemessen
  6. Jetzt ist links im Menü der reGaia RSS-Feed mit den neusten Inseraten mit Vorschau-Bildern und Texten zu sehen. Sobald neue Inserate auf re:Gaia Connect eingestellt werden, erscheinen sie innerhalb von 1-2 Stunden (je nach Einstellung) automatisch im RSS Reader

reGaia Connect – die erste Woche in Zahlen

Die erste Woche der öffentlichen Beta Phase von re:Gaia Connect liegt hinter uns. Das haben wir zum Anlass genommen, um mit Euch die Zahlen der ersten Woche zu teilen.

Unser Ziel für die erste Woche waren 25 registrierte Benutzer und fünf Inserate. Also fünf neue Benutzer pro Werktag und eine Verhältnis von 1:5 – also ein Inserat pro fünf Benutzer. Vorweg können wir mit Freude berichten, dass wir diese Zahlen nicht nur erreicht sondern weit übertroffen haben.

Nach der ersten Woche konnten wir 102 Benutzer-Registrierungen verzeichnen. Damit liegen wir 400% über unserem Ziel.

Im Gegensatz dazu lagen die eingestellten Inserate mit gut 35 ebenfalls weit über unserem Ziel. Das Verhältnis liegt damit bei ca. 1:3 – sehr zu unserer Freude!

Die Inserate wurden insgesamt 4376 Mal besucht. Die meisten davon im Bereich Autarke Gemeinschaften und Permakultur-Projekte.

Aus Netzwerksicht haben wir folgende Daten:

4403 eindeutige Besucher haben 5,94 GB Traffic generiert. Dabei lag der Höchstwert bei 1161 an einem Tag. Kein Tag hatte weniger als 578 Besucher.

Die meisten Besucher (die Tracking aktiviert haben), kommen wie erwartet aus West-Europa mit einem leichten Trend in Richtung Ost-Europa.

Daneben ist die Domain Authority von 0 auf 10 gestiegen und die Anzahl der Backlinks von 0 auf 122 – definitiv die Früchte unser ständigen Bemühungen, relevante Benutzer auf die Seite zu ziehen. Übrigens, wer eine relevante Website betreibt und uns verlinken möchte darf das gerne machen.

 

Wir sind der Meinung, dass diese Zahlen sich nach der ersten Woche definitiv sehen lassen können und wir bedanken uns bei allen Menschen, die sich auf dieser Plattform registrieren, Inserate einstellen und uns unterstützen – ohne Euch wäre dieses wunderbare Projekt nicht möglich! :D

Im Hintergrund arbeiten wir Vollzeit daran, die Seite zu verbessern und die Reichweite zu erhöhen. Zudem ist re:Gaia Connect lediglich eines von mehreren Projekten die wir euch in den nächsten Monaten vorstellen werden – es bleibt also spannend!

Hier geht es zum nächsten Artikel der Reihe re:Gaia in Zahlen.

Freiheit, Zensur und Privatsphäre: De-Google & Co. (Teil 1)

Wir vom re:Gaia-Team legen besonderen Wert auf Privatsphäre, Datenschutz und das Recht auf freien, unzensierten Meinungsaustausch. Wir sind der Meinung, dass sich gute Ideen nur durch offene und ungehemmte Kommunikation vollständig entfalten können.

Viele Internetdienstleister sind allerdings einer inakzeptablen Sammelwut von Benutzerdaten sowie einer inzwischen großflächigen Zensur verfallen. Wir möchten uns deswegen im folgenden den möglichen Alternativen widmen und praktische Beispiele nennen, wie man sich wieder ein großes Stück Freiheit im Internet zurückholen kann.

Das Internet Heute: Soziale Netzwerke werden zensiert [2] [3], es wird mitgelesen, mitgehört und die Rechte an privatem Eigentum wie Bilder und Videos treten wir mit akzeptieren der AGBs ab. Messenger wie zum Beispiel WhatsApp lesen und hören Nachrichten mit, belauschen Gespräche über das Mikrofon und haben gelegentlich auch noch massive Probleme mit Datendiebstahl [2] [3]. Alle diese Dienste verkaufen und benutzen unsere Daten zu Werbezwecken. Mit den Suchmaschinen und den E-Mail Anbietern sieht es leider auch nicht besser aus. Selbst unsere Smartphones und Autos sind nicht mehr sicher vor der Datensammelwut der Giganten aus Silicon Valley. Einige machen nicht einmal mehr ein Geheimnis aus ihre Absichten (zumindest nicht-öffentlich).

Man hört davon, man liest davon, man weiß es. Aber irgendwie macht man immer weiter mit diesen Diensten. Erst nach mehreren Erlebnissen wie diesen haben wir verstanden, wie weit es in Wahrheit schon gekommen ist. Wir sprechen im Haus über einen Artikel und am nächsten Tag bekommen wir Werbung über genau diese Dinge über die wir am Vortag gesprochen haben. Das war für uns der Anlass, endlich zu verstehen das diese Dienste alles andere als gut für uns sind. Diese Eingriffe in unsere Privatsphäre sind einfach nicht mehr zumutbar.

Wir versuchen deswegen so gut es geht diese Firmen und ihre Produkte zu meiden. Dazu arbeiten wir auf allen reGaia Plattformen u.a. fast ausschließlich mit Open Source Software. Statt Google Maps setzen wir auf OpenStreetMaps. Google Mail haben wir durch privates Mail Hosting oder Protonmail ersetzt. Unsere Videos hosten wir primär auf Vimeo und wir prüfen gerade, auf welchen alternativen Plattformen wir unser Social Media Engagement sinnvoll ausweiten können.

Im folgenden haben wir eine Liste mit den uns bekannten und empfehlenswerten Alternativen aufgeführt. Weitere Informationen gibt es hier, hier und hier.

Social Media

  1. lovestorm-people: Privates & freies soziales Netzwerk mit Fokus auf positive Vibes
  2. Minds: Auf Krypto-basiertes, dezentralisiertes und zensurfreies Netzwerk
  3. Gab: Twitter alternative

Messenger

  1. Signal: WhatsApp alternative. Open Source und Fokus auf Verschlüsselung und Privatsphäre
  2. Proton Mail: Mail Hoster in der Schweiz (mit Schweizer Datenschutzgesetzen) mit einfacher Verschlüsselung

Suchmaschinen

  1. DuckDuckGo: Google alternative mit Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre. Zensurfrei
  2. Ecosia: Google Alternative, basierend auf Bing, die mit den generierten Werbeeinnahmen Bäume pflanzt

Webbrowser

  1. Brave: Browser mit Fokus auf Privatsphäre. Eingebauter Werbeblocker. Open Source
  2. ungoogle Chromium: eine Open Source Version von Google Chrome – ohne die Google Komponenten

Das war der erste Teil unserer „Freiheit, Zensur und Privatsphäre“ Reihe. Zum zweiten Teil geht es hier.