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Cannabis Pflanze

Schluss mit Menstruationsbeschwerden! Cannabis Tampons selber herstellen

Viele Frauen kennen leider das Problem der Regelschmerzen / Menstruationsbeschwerden nur zu gut. Krämpfe und unangenehmen Spannungen im Unterleib, Probleme mit der Verdauung, Pochen, Kopfschmerzen und eine gedämpfte Laune. Das sind die häufigsten Begleiterscheinungen unter denen Frauen im schlimmsten Fall mehrere Tage im Monat leiden.

Bis Heute hat die Moderne Schulmedizin wenig zur Linderung der Symptome beitragen können. Als Ursache bzw. Verstärker stehen Glyphosat und Chlor in Hygieneprodukte für Frauen im Verdacht. Glücklicherweise ist aber auf Mutter Natur verlass. Wie Forscher vor kurzem herausfanden, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Kraut gegen die Beschwerden gewachsen: Cannabis!

Cannabis Pflanze

Oder genauer, die nicht psychoaktiven Substanzen CBD und CBG können die Symptome massiv reduzieren und die Lebensqualität deutlich verbessern. In den USA, wo in den einigen Bundesstaaten Cannabis inzwischen freigegeben wurde, hat eine Firma sogar sogenannte „Weed Tampons“ im Sortiment. Dabei handelt es sich um Vaginal-Suppositorien (Zäpfchen) die mit den natürlichen Stoffen ausgestattet sind und innerhalb von fünfzehn Minuten Besserung versprechen.

Ob und wann wir auch in Europa mit diesen Produkten rechnen können ist bisher nicht abzusehen. Da wir aber der Meinung sind, dass Heilung – vor allem wenn sie durch natürliche Mittel zu erreichen ist – für jeden Zugänglich sein sollte, haben wir im folgenden eine Anleitung zusammengestellt, wie man sich diese Cannabis-Zäpfchen selber machen kann.

Abhängig von den verfügbaren Zutaten gibt es zwei Möglichkeiten zur Herstellung der Krampf-Killer. Wer Zugang zu „echtem“, THC-geladenem Marihuana hat, muss etwas Filtrier-arbeit leisten. Für alle, die es einfach, legal und THC-frei möchten geht es etwas schneller.

Benötigte Zutaten / Arbeitsmittel:

  1. Entweder echtes Cannabis (Blüten und unbedingt Bio) bzw. Hash oder CBD/CBG Öl (z.B. ALPEX-MED 10%)
  2. Bio Kokosöl extra nativ (z.B. von Tropical Coco). Wichtig: das Öl muss bei Zimmertemperatur hart werden!
  3. Eine Gussform zum Beispiel dicke Strohhalme oder eine coole Eiswürfelform
  4. Sofern du mit Cannabisblüten arbeitest eine Präzisions- oder Taschen-wage
  5. Einen feinen Kaffeefilter, sofern du nicht mit einem CBD/CBG Öl arbeitest
  6. Ein Küchenthermometer zur Temperaturkontrolle
  7. Ein sauberes Glas mit Schraubverschluss zur Aufbewahrung
  8. Etwas Platz im Gefrierfach für das Glas und die Gussform

Es ist extrem wichtig, dass äußerst sauber gearbeitet wird und ausschließlich natürliche Bio Zutaten verwendet werden. Immerhin wird das Endprodukt direkt auf die Schleimhäute aufgetragen.

Zubereitung:

Das Rezept ist für 10 Zäpfchen mit einer Potenz von je ca. 50 mg THC bzw. 10 mg CBD/CBG. Dafür benötigst du

  • 600 ml Kokos Öl
  • und entweder 1-2 ml CBD/CBG Öl (bei 10%) oder etwa 3-8 gram Cannabisblüten/Hash

Die Zäpfchen werden bei Gebrauch geteilt, wobei ein Teil vaginal eingeführt und der andere Teil auf dem Bauch einmassiert wird.

  1. Bringe das Kokos Öl in einem passenden Topf auf etwa 110°C. Dadurch werden alle Zutaten sterilisiert und bei Frischmaterial das THC-A aktiviert. Achte darauf, dass die Temperatur während des ganzen Prozesses 170°C nicht übersteigt, um keine Inhaltsstoffe zu zerstören
  2. Füge nun das frische (stark zerkleinerte) Material bzw. die CBD/CBG Tropfen in das heiße Kokos Öl
  3. Lass das ganze zwischen 1-6 Stunden (je länger desto besser) bei ca. 110°C köcheln. Bedecke den Topf, um keine Inhaltsstoffe mit dem Dampf zu verlieren und rühre das ganze etwa alle 20 Minuten mit einem sauberen Holzstäbchen um. Dadurch werden die Wirkstoffe gleichmäßig im Kokos Öl verteilt
  4. Gieße das noch heiße Öl mit den Wirkstoffen in das Wieder-verschließbare Glas und lass es verschlossen bei Raumtemperatur abkühlen. Sofern du frisches Material statt Tropfen verwendet hast, filtere das Öl beim abgießen mit einem Kaffeefilter. Es dürfen keine Partikel im Öl enthalten sein!
  5. Bereite die gereinigte Gussform vor und wärme das Öl in einem warmen Wasserbad auf, damit es wider flüssig wird. Fülle das flüssige Öl nun in die Gussform und lass das ganze wieder auskühlen
  6. Sowohl die Gussform mit den Zäpfchen als auch mögliche Reste im Glas sollten im Gefrierfach aufbewahrt werden

Anwendung:

Je nachdem, ob du die THC oder THC-freie Variante produziert hast, solltest du dich vorsichtig an die richtige Dosierung herantasten. Zu beginn empfiehlt es sich, ein Zäpfchen zu halbieren und eine Hälfte einzuführen während die andere äußerlich auf den Unterbauch aufgetragen wird. Sollte innerhalb von 15-20 Minuten keine Besserung auftreten, kannst du das ganze wiederholen, bis du eine Wirkung spürst. Je nach der benötigten Dosis, kannst du das Rezept für zukünftige Cannabis-Zäpfchen reduzieren oder erhöhen. Die Zäpfchen schmelzen durch die Körpertemperatur im Körper und sollten auch in flüssiger Form so lange als möglich im Körper behalten werden. Anschließend können selbstverständlich Tampons eingeführt werden. Idealerweise Tampons aus Bio Baumwolle.

 

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Wie Monsanto/Bayer mit Glyphosat die Schmetterlinge auslöscht

Es gibt viele Berichte, Theorien und Diskussionen über die toxikologische Wirkung von Monsantos (seit 2018 bestandteil von Bayer) Glyphosat (Markenname RoundUp).

Kritiker vermuten, dass Monsantos Glyphosat nicht nur krebserregend sein soll, sondern sich auch negativ auf das Erbgut und die Fruchtbarkeit auswirkt. Umweltschützer behaupten, dass Glyphosat für das Bienensterben und andere negative Effekte verantwortlich gemacht werden kann.

Quelle: Wikipedia (CC)

In diesem Monat hat eine Studie aus Florida zumindest in den US-Medien etwas höhere Wellen geschlagen. Eine 37-jährige Studie legt nahe, dass die Anwendung von Glyphosat zumindest indirekt für den Rückgang des Monarchfalters um rund 80% seit 2005 schuld ist.

Die Studie begann in den 1950ern und wurde von Lincoln Brower, der leider kurz vor der Veröffentlichung im Alter von 86 Jahren verstarb), geleitet. Die Wissenschaftler beobachteten dabei die Migrationsroute der Schmetterlinge zwischen Mexiko und Kalifornien. Da die Falter sich im Süden fortpflanzen, kommt jedes Jahr die junge Generation der Schmetterlinge nach Kalifornien wo sie „gezählt“ werden können. So konnte die Population über diesen langen Zeitraum gut beobachtet werden.

Die Schmetterlinge paaren und migrieren zeitlich so, dass die junge Generation genau dann in Kalifornien ankommt, wenn die sogenannte Seidenpflanze (Englisch milkweed) am besten wächst. Zwar können sich die ausgewachsenen Falter auch von anderen Pflanzen ernähren, die Jungtiere allerdings benötigen genau diese eine Gruppe von Pflanzen.

Neben der Population und Reiseroute der Schmetterlinge haben die Wissenschaftler auch die Bestände der Seidenpflanzen sowie der darauf befindlichen Raupen ausgewertet.

Das Problem ist, dass die Seidenpflanzen neben der sonst „üblichen“ Zerstörung von Böden und wilden Grünflächen auch noch vom Herbizid Glyphosat massiv dezimiert werden. Somit haben die jungen Schmetterlinge bei Ihrer Ankunft nichts zu fressen, was den massiven Rückgang ihrer Population erklärt.

re:Gaia Connect Trailer #2 (Deutsch/German & Full-HD).

Fraglich ist, welche Pflanzen, Tiere und Insekten noch betroffen sind, von deren Rückgang wir bisher noch gar nichts bemerkt haben. Klar ist aber, dass Aufgrund der unzähligen Studien, die Glyphosat Gesundheit- und Umweltschädliche Wirkungen unterstellen, ernst zu nehmen sind.

Was können wir als Einzelpersonen tun?

  1. Wenn du einen Garten hast, laße ein Stück wilde Fläche für Insekten und Kleintiere stehen – nichts ist schlimmer als ein kahler Rasen oder Stein/Kieß
  2. Wenn du keinen Garten hast, aber einen möchtest, dann starte doch einfach einen Gemeinschaftsgarten auf re:Gaia Connect – am besten Bio und auf Basis von Permakultur
  3. Meide Produkte, die von Bayer/Monsanto produziert werden. Bei Pharmaprodukten nach alternativen Herstellern Fragen – die sind oft sogar günstiger. Eine Liste von Firmen die mit Bayer/Monsanto kooperieren bzw. in welchen Produkten Rückstände von Glyphosat gefunden wurde, findest du hier oder hier
  4. Lebensmittel am besten aus dem eigenen Garten oder zumindest als Bio kaufen
  5. Generell auf Herbizide und andere Gifte in Haus und Garten verzichten
  6. Andere aufmerksam machen. Wenn euer Bau- oder Gartenmarkt Produkte auf Glyphosat verkaufen, weist sie darauf hin und bittet sie darum Alternativen ins Sortiment aufzunehmen
  7. Teilen! Teilen! Teilen! ;)

Das es auch anders geht, und sich der Widerstand lohnt, zeigt uns zum Beispiel ein kleines Dorf in Südtirol, welches sich gegen die Gifte wehrt. Das Wunder von Mals.

Das Wunder von Mals – Offizieller Trailer from Alexander Schiebel on Vimeo.