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reGaia Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für 2019 (Gekommen um zu bleiben!)

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ -Franz Kafka

Die Spatzen pfeifen es von allen Dächern und einige von euch haben sich schon gewundert, weshalb es um re:Gaia seit Jahresanfang so ruhig geworden und unsere Facebook-Seite verschwunden ist. Das möchte ich in diesem Beitrag aufklären und parallel dazu die Pläne für den Rest des Jahres bekannt geben.

Vergangenheit

re:Gaia wurde Mitte 2018 von Toby (mir) und Thomas Häfker ins Leben gerufen. Ich, Toby, bin als Digitaler Nomade in Spanien unterwegs und habe mich bei Thomas und seiner Familie 2018 bereits zum zweiten Mal niedergelassen gehabt. Dadurch habe ich einiges an Kosten für den Stellplatz und Lebensmittel gespart und folglich viel Zeit zur Verfügung gehabt, die ich sinnvoll nutzen wollte. Deshalb habe ich Thomas die Idee um re:Gaia vorgestellt.

Angefangen hat es mit zwei Ideen. Nämlich erstens, Grundstücke über einen Gemeinnützigen Verein zu kaufen und sie unter privaten Naturschutz zu stellen (Project re:Gaia). Und zweitens Aussteiger und Gemeinschaften zusammen zu bringen (re:Gaia Connect).

Aus der Kombination dieser beiden Ideen sollte zudem noch re:Gaia EcoVillages entstehen. Ein Verein, der auf einigen ausgewählten Grundstücken nachhaltige Ökodörfer aufbaut und dort Aussteiger (und die, die es werden möchten) ansiedelt.

Die Planung und Umsetzung der Projekte war aus der Symbiose von Thomas und mir möglich. Ich habe als Entwickler die Plattformen gebaut und mich um die Geschäftsführung gekümmert, während Thomas über seine Facebook Bekanntheit und seine Kontakte zu wohlhabenden Gönnern die Bekanntheit und Finanzierung sichern sollte.

Leider gab es aber Ende 2018 seitens der Familie Häfker einen gewaltsamen Übergriff auf mich. Da Gewalt nicht mit dem re:Gaia Prinzip vereinbar ist, sah ich mich gezwungen, mich von Thomas zu trennen und re:Gaia vorerst alleine weiterzuführen. Thomas war der Administrator der Facebook Seite und Gruppen sowie der YouTube Videos. Alles andere wie die Webseite, die Domains und die Rechte laufen auf mich. Deswegen sind die Facebook/YouTube-Inhalte nicht länger verfügbar. Allerdings sind alle Seiten auf den alternativen Medien weiterhin verfügbar.

Gegenwart

Den Januar und Februar habe ich damit verbracht, einen geeigneten Ort zu finden an dem ich in Ruhe an den re:Gaia Projekten weiterarbeiten kann. Zudem musste ich mir einen neuen Laptop beschaffen und die re:Gaia Daten wiederherstellen, da beide re:Gaia Laptops bei dem Übergriff beschädigt wurden. Auf der Suche nach einem Dauerhaften Platz bin ich zwar noch immer, allerdings habe ich zwischenzeitlich ein neues Laptop, mit dem ich auch Unterwegs die meisten Arbeiten erledigen kann.

Anfang bis Mitte Januar gab es zudem noch einige Hacker-Angriffe auf die re:Gaia Connect Seite, mit dem Ziel die Benutzer mit Spam Mails zu Fluten. Die Angriffe konnten erfolgreich abgewendet werden, allerdings war die Seite kurzzeitig für einige Benutzer leider nicht erreichbar.

Aufgrund der Trennung von Thomas steht aktuell auch die Vereinsgründung aus – aus Mangel an Gründungsmitgliedern. Obwohl das Vereinskonzept bereits seit Mitte 2018 fertig ist, hat Thomas seinen Teil der Abmachung, nämlich den Verein offiziell in Spanien eintragen zu lassen, nicht eingehalten. Entsprechend kann ich alleine also weder die Spenden gegen Quittung sammeln, noch die Ökodörfer vorantreiben. Bis ich genügend vertrauenswürdige Gründungsmitglieder gefunden habe, werde ich mich primär auf das re:Gaia Blog fokussieren.

Zukunft

Wir leben in schwierigen Zeiten und einer immer komplexer werdenden Welt. Ich möchte meine Erfahrungen als Aussteiger, Umweltschützer, Veganer, Informatiker und Projekt/Programm Manager nutzen, um gut recherchierte und hilfreiche Artikel zu schreiben. Ich möchte damit den re:Gaia Gedanken für jeden leicht zugänglich in den Alltag bringen, bis wir wieder mit der Umsetzung durchstarten können. Sei es über alternative Lebensstile oder neue Sichtweisen auf die Welt. Davon abgesehen, ist die Finanzierung von re:Gaia Connect bis 2020 gesichert.

Wer sich berufen fühlt, die Lücke im re:Gaia-Team zu schließen, zum Beispiel als Gründungsmitglied oder Social Media Experte, möchte sich doch bitte direkt bei mir unter [email protected] melden. Spenden nehmen wir gerne via Bitcoin oder PayPal unter https://blog.regaia.org/spenden/ entgegen.

Abschließend möchte ich klar stellen, dass die Häfker „Situation“ für mich geklärt ist und ich keine weiteren öffentlichen Aussagen zu diesem Fall machen werde.

Gemeinsam statt Einsam! Aussteiger, Autark Leben und Selbstversorger Gemeinschaften.

Es gibt ganz viele Menschen, die alle das selbe möchten: ein Stück Land haben, sich selber aus dem eigenen Garten versorgen, eigene Energie zu gewinnen, so wie frei und unabhängig ohne Zwänge zu leben. Und das wichtigste ist, dabei glücklich zu sein und viel Zeit für die schönen Dinge des Lebens zu haben die unser Leben erfüllen.

Es gibt ganz viele Menschen, die diese Vision haben und davon träumen, aber dabei bleibt es auch meistens. Einige wenige schaffen den Absprung und „kämpfen“ sich allein oder im kleinen Kreis durch das neue unabhängige Selbstversorger-Leben. Es wird sich ein Stück Land gemietet oder gekauft und man versucht seine Vision vom eigenständigen Selbstversorger-Leben zu realisieren. Nur stellt man dann fest, dass es alles gar nicht so einfach ist wie Anfangs gedacht. Es fehlt an vielen Dingen und auch an Wissen und Erfahrung. Man versucht alles um seine Vision wahr werden zu lassen.

Nachdem viele Hürden überwunden worden sind, stellt man weiterhin fest, dass man eigentlich alleine ist mit seiner Familie oder mit ein paar Freunden. Man lebt auf seiner „Insel“ die man sich geschaffen hat. Nur wenn man diese verlässt, ist die Welt um einen herum die Alte – es hat sich nichts geändert. Und für alles was man selber nicht hat oder kann, muss man teuer bezahlen. Und jetzt geht es los, dass man Geld verdienen muss für all diese Dinge die man trotzdem benötigt. Und schon muss man seine Zeit die man für sich haben wollte dafür einsetzen, dass Geld in die Kasse kommt um all diese Dinge bezahlen zu können. Dann stellt man fest, dass man eigentlich schon fast wieder in seinen alten Trott kommt – genau dahin, wovon man eigentlich weg wollte. Und was dazu kommt, in einer kleinen Gemeinschaft ist es irgendwann zu wenig abwechslungsreich. Man redet immer mit denselben Menschen und die Nachbarn sind fast immer Menschen, die etwas anderes leben.

Viele Menschen geben deshalb irgendwann ihr Projekt wieder auf, weil es eigentlich zwei Jobs sind. Erstens, sich selber zu versorgen und zweitens das Geld was man braucht dazu zu verdienen. Selbst wenn man ein Grundstück hat, sein eigenes Wasser, sich aus dem Garten selber versorgt und seine eigene Energie produziert so ist das nur ein ganz kleiner Teil des unabhängigen Selbstversorger-Lebens. Für alles Andere muss man bezahlen, wenn man keine Menschen in seinem Umfeld hat die eine Gemeinschaft mit ihren Fähigkeiten bereichern.

Aussteiger, Backpacker und Autarke Selbstversorger Permakultur Gemeinschaften.

Ein wirklich unabhängiges Selbstversorger-Leben geht nur in einer großen Gemeinschaft. Mit vielen Menschen die sich gegenseitig mit ihrem Können, mit ihren Erfahrungen und mit ihrem Wissen helfen und unterstützen. Alles andere ist nicht effektiv und hat auf Dauer keinen Bestand.

Auch sollten wir lernen, dass alle Gemeinschaften die nachhaltig leben, nicht in Konkurrenz stehen. Denn genau das Gegenteil ist hier der Fall. Alle diese Gemeinschaften haben die selben Ziele, eine friedliche grüne Welt in der Besitz und sozialer Status keinen Mehrwert mehr haben. So sollte es jedenfalls sein. Wer anders denkt ist leider auf dem falschen Weg. Aus diesem Grunde ist es auch wichtig, dass alle Gemeinschaften – egal aus welchen Ländern sie sich vernetzen – zusammenhalten; dass sie sich austauschen und unterstützen. Hier ist es auch egal, ob jemand Vegetarisch, Vegan oder Fleischesser ist. Hier ist es egal was für eine Religion, was für eine politische Einstellung jemand hat oder die freie Liebe lebt. Wir sind eben nicht alle gleich aber eines verbindet uns alle: wir möchten unsere Welt positiv und nachhaltig verändern. Und das ist alles was zählt, das ist alles worum es geht, das wir unseren Kindern und Enkelkindern einen gesunden bewohnbaren Planeten hinterlassen.

Deshalb die Frage: wie lange wollt ihr noch warten? Wie lange wollt ihr noch träumen? Wie lange wollt ihr noch ein Leben leben, was euch gar nicht gefällt? Wie lange wollt ihr noch allein oder unter euch bleiben? Ich denke ein jeder von uns möchte eigentlich etwas anderes als das jetzt und wir können das sofort verändern.

Für alles oben angesprochene haben wir re:Gaia Connect erschaffen. Hier können sich alle Menschen mit denselben Zielen miteinander verbinden und sich austauschen. Hier können sich alle bestehenden Gemeinschaften eintragen und vernetzen, hier könnt ihr Gemeinschaftsprojekte realisieren, hier findet ihr gleichgesinnte Menschen in eurem Umkreis, hier könnt ihr anderen Menschen eure Hilfe anbieten und ihr könnt selber Hilfe bekommen. Hier könnt ihr eure Wünsche öffentlich machen so das diese gesehen werden und auch in Erfüllung gehen. Nur zusammen schaffen wir alles was allein unmöglich ist.

Mach mit und sein dabei, zeige deinen Mitmenschen das du da bist und sie werden dir zeigen, dass sie da sind. Mit jeder Anmeldung folgen neue, mit jedem Inserat folgen neue. Einfach anmelden, deine Wünsche veröffentlichen und ein Teil unserer globalen Familie sein. Nur zusammen können wir das verändern was für uns allein nicht möglich ist.

Aussteiger in Bulgarien (Teil 2: Unsere Erfahrungen)

Im ersten Teil haben wir über unsere Vorbereitungen zu unserer Bulgarien Reise berichtet. Wir sind nun seit einigen Tagen wieder zurück in Spanien und möchten Euch im folgenden über unsere Reise und Erfahrungen quer durch Bulgarien berichten.

Im Gegensatz zu dem was wir über Bulgarien gehört haben, haben sich uns das Land und die Menschen von einer ganz anderen Seite gezeigt. Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit, ganz anders als es uns vorab dargestellt wurde, oder wie man es aus den Medien hört.

Die Natur in Bulgarien ist zu unserer Überraschung wirklich noch intakt. Es gibt viele Wälder mit richtigen Laubbäumen wie Eichen usw. Das Wasser in den Bergen ist absolut rein und klar. Wir haben die Wasserqualitäten zwischen 21 und 200 PPM gemessen. Überall gibt es natürliche Quellen und freie Entnahmestellen für Trinkwasser.

Wir haben sehr viel gesehen, wir sind durchs ganze Pirin Gebirge gefahren und durchs ganze Rhodopen Gebirge. Wir sind von der Mazedonischen Grenze bis runter zum Schwarzen Meer gefahren. Dann von der Türkischen Grenze rauf bis über Burgas. Von da aus sind wir quer durch das Land nach Sofia gefahren.

Wir hatten sehr viel Hilfe in Bulgarien von einem lieben Pärchen, einem jungen Anwalt und seiner Frau. Sie haben schon im Vorfeld Immobilien für uns herausgesucht, angefangen von Grundstücken über Häuser bis hin zu ganzen Dörfern. Sie haben vorher bei den Gemeinden angerufen und klar erzählt was wir machen wollen. Nahezu überall wo wir uns etwas angesehen haben war der Bürgermeister gleich mit vor Ort. Wir wurden überall mit offenen Armen empfangen. Auch bot uns so manch ein Bürgermeister bezüglich Genehmigungen und anderen Formalitäten direkt seine Hilfe an. Es war alles sehr herzlich und wir haben uns gleich aufgenommen gefühlt. Die Menschen waren sehr offen gegenüber unseren Ökodorf-Projekten und sind dem ganzen mehr als wohlgesonnen. Ein Bürgermeister sagte er bete zu Gott, dass Menschen wie wir kommen und neues Leben ins Dorf bringen.

Alles in allem haben wir ganz viel gesehen und wurden überall mehr als herzlich aufgenommen. Nach der Tour sind Katrin und ich allein komplett durchs Rhodopen Gebirge gefahren was ein echtes Abenteuer war.

Armut in Bulgarien

In Bulgarien gibt es viel Armut und viele Menschen leben sozusagen von der Hand im Mund. Allerdings schienen diese „armen Menschen“ – selbst in den alten Dörfern wo nur noch ein paar alte Menschen lebten – nicht gerade unglücklich, wenn ich mir so die Gesichter angesehen habe. Eine Frau winkte uns lachend zu und sagte sie sei mittlerweile 120 Jahre alt. Mir ist aufgefallen, dass diese „armen Menschen“ sehr glücklich waren. Ihre Augen lachten und strahlten wärme und Zufriedenheit aus. Ich kenne kaum Menschen, deren Augen so zufrieden aussahen wie bei diesen Menschen. Ich denke, dass die Armut auch ein Segen sein kann. Diese Menschen haben kein Geld um sich den ganzen Giftmüll aus den Supermärkten zu kaufen. Sie trinken ihr eigenes Quellwasser und essen aus dem eigenen Garten oder bekommen es von Menschen aus ihrer Region – alles selbst angebaut. Ihr Fleisch stammt nicht aus Massentierhaltung sondern hier leben die Tiere frei in der Natur. Ich denke, dass diese Menschen gar nicht wissen, was für ein Segen ihre „Armut“ in Wahrheit ist.

Die Jungen Menschen verlassen die Dörfer, um so zu leben, wie wir es nicht mehr möchten. Wir laufen von der Industrialisierung davon und die jungen Bulgaren sehen darin ihre Zukunft. Wenn sie die Wahrheit wüssten würden über die EU, industrielle Lebensmittel und die Industrialisierung, dann würden sie ihr Dorf wahrscheinlich nie verlassen, denke ich.

Die Qualität von Obst und Gemüse ist für uns der absolute Oberhammer gewesen. Hier schmecken die Tomaten noch wie richtige Tomaten und die Gurken haben so geschmeckt, wie ich sie aus meiner Kindheit kenne. Das Obst ist vom Geschmack her das Beste, was ich in den letzten 35 Jahren gegessen habe. Allein die Äpfel haben so toll geschmeckt, wir hätten uns ausschließlich von denen ernähren können. Fleisch haben wir auch gegessen und es ist komplett anders, als das war wir aus unserer Vergangenheit kennen. Alles was wir gegessen haben war absolut hochwertige Bioqualität, wie wir sie nicht mal in Bioläden bekommen. Besser haben als in Bulgarien haben wir in den letzten Jahrzehnten nicht gegessen.

Preise

Die Preise Variieren je nach Gegend. Wir haben in Melnik für ein Hotelzimmer für uns Zwei zusammen 7,50 Euro pro Nacht bezahlt. Essen gehen inkl. Getränken liegt bei etwa 10 Euro pro Person. In kleineren Dörfern ist es noch günstiger. Wir haben für ein Menü inkl. Getränke für 5 Leute zusammen 51 Lever bezahlt – das sind rund 25 Euro. Das ist schon mehr als günstig und wir konnten nicht einmal alles aufessen. Wo kann man noch essen gehen für 5 Euro pro Person inkl. Getränke?

Die Grundstückspreise variieren sehr stark je nach Region. Man bekommt ganze Häuser mit Grundstück ab ca. 4000 Euro in einer günstigen Region die woanders ab 50.000 Euro zu haben sind. Hier gibt es wirklich sehr starke Preisunterschiede. Grundstückspreise variieren auch je nach Region zwischen 1 Euro und 100 Euro pro Quadratmeter. Es ist also alles vorhanden in den verschiedenen Preisklassen. Die Regionen mit den günstigen Grundstücken fanden wir eher unattraktiv oder sie waren zu weit ab vom Schuss oder zu hoch gelegen, so dass es im Winter zu kalt wird.

Die einzige Gegend, die uns am besten gefallen hat, ist zwischen Sozopol und Rezovo im Küstenbereich – maximal 10 Kilometer ins Landesinnere. Allerdings sind in dieser Gegend die Immobilien sehr teuer und es gibt hier kaum Grundstücke zu kaufen. Die Häuser haben dort zudem sehr kleine Grundstücke. Die Preise gingen ab ca. 50.000 Euro los und es war kaum etwas zu bekommen.

Wir haben einige schöne Grundstücke und Dörfer gesehen die bestimmt sehr interessant und gut geeignet für solche nachhaltigen Projekte sind. Nur uns hat eines gefehlt, der AHA Effekt. Also dass wir sagen könnten „das ist genau der Ort den wir suchen, das ist unser zuhause, hier möchten wir bleiben.“ Dieser AHA Effekt fehlte komplett. Den gab es nur in der Region zwischen Sozopol und Rezovo und dort haben wir kein geeignetes Fleckchen Erde gefunden.

Bulgarien ist definitiv ein tolles Land und wir schauen weiter, ob wir in unserer Wunsch Gegend das geeignete Fleckchen Erde finden. Wir sehen das so: unser Fleckchen Erde, welches für uns bestimmt ist, wartet noch irgendwo auf uns. Es wird uns finden, ohne dass wir Mühe haben zu suchen. Dann ist es richtig und im Fluss.

Es geht weiter. Als nächstes schauen wir uns Ungarn an. Hier sind wir von mehreren lieben Menschen eingeladen worden und schauen uns das Land an so wie einige Grundstücke und Häuser.

Das größte Problem ist dass wir ganz viel Land brauchen für mindestens 50 Grundstücke/Häuser. Würden wir nur für uns allein schauen, hätten wir schon längst etwas gefunden. Nur brauchen wir mindestens 50 Hektar Land und das ist nicht so einfach zu finden wie ein kleines Haus/Grundstück. Nur für uns allein hätten wir schon das passende gehabt.

Wir haben auch noch ein Angebot aus Nordspanien. Ein altes kleines Dorf mit 3 Häusern, 20 Hektar Land dabei für 220.000 Euro und angrenzende 100 Hektar Land können wir später dazu kaufen. Nur  ist Nordspanien zwar wesentlich grüner aber auch viel Kälter. Und alles andere wie Gesetze, EU-Tyrannei usw. ist hier leider auch nicht (mehr) viel besser (als in Deutschland). Ich weiss nur eines: wenn wir das passende gefunden haben, wird unser Herz es uns sagen – egal in welchem Land es liegt. Wir lassen alles auf uns zukommen.

Ich arbeite seit längerem an einem Konzept für ein autarkes Dorf, welches ist in den nächsten Wochen fertig und hier veröffentlicht wird. Es ist anders als alles andere was es an Ökodorf-Konzepten gibt. Es ist in dieser Form einmalig und es wird vielen Menschen helfen, ihre Vision vom autarken Leben zu realisieren. Ich denke erst wenn das Konzept online ist, wird sich alles fügen.

Viele Menschen stehen in den Startlöchern und warten auf das passende, nachhaltige Projekt. Alle Probleme die es in den bestehenden Gemeinschaften gibt wurden von uns von vorneherein berücksichtigt, so dass es auch tatsächlich auf Dauer Bestand hat. Unter dem Konzept wird es ein Bewerbungsbogen geben, bei dem jeder, der sich mit dem Konzept identifizieren kann, die Möglichkeit hat sich einzutragen um dabei zu sein.

re:Gaia Connect: Neue Kategorie „Feste und Feiertage“

Die Feiertage nähern sich mit großen Schritten und wir genießen schon seit einigen Tagen die Schokomilch vor dem Kamin (natürlich Vegan :mrgreen: ). Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Menschen, die aufgrund diverser Umstände die eigentlich schönste Zeit des Jahres leider alleine verbringen müssen.

Deshalb haben wir re:Gaia Connect um die neue Kategorie Gleichgesinnte – Feste und Feiertage erweitert. In dieser Kategorie kann sich jeder eintragen, der über die Feiertage Platz für andere Gleichgesinnte hat bzw. auf der Suche nach einer gemeinsamen Feier ist. Das gilt natürlich auch für Aussteiger die möglicherweise weit von ihren Familie entfernt sind und in ihrem neuen Heimatland Anschluss und Freunde suchen.

Die Feiertage gemeinsam mit anderen Menschen feiern und dabei etwas Gutes tun.

Wir hoffen, dass sich dadurch viele liebe Menschen zusammenfinden und so die eigentlichen Gedanken der Weihnachtszeit wie Menschlichkeit und Güte erfahren. Wir werden unseren Kamin und Weihnachtsbraten auf jeden Fall mit anderen netten Menschen teilen, und gemeinsam den Jahresabschluss zelebrieren. :D