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Frau mit Laptop und Newsseite

Giftige Medien – Zeit sie abzustellen. Mit allem was dazugehört!

Öffne Google (oder eine andere Suchmaschine deiner Wahl) und suche nach „Flüchtlingen“, „Islam“, „Rassisten“, „Klimawandel“, „Russland“ oder anderen, aktuell „kontroversen“ Themen. Schau dir die verschiedenen Seiten an die darüber berichten. Dann suche noch einmal, aber diesmal nach einigen Prominenten die du kennst und von denen du ständig im Radio, TV und Internet hörst.Frau mit Laptop und Newsseite

Du wirst eine riesige Liste an Webseiten bekommen. Manche tarnen sich als investigativer Journalismus. Andere sind billige Tabloids mit denen sich die meisten Menschen nicht einmal den Hintern abwischen würden. Was sie aber alle gemeinsam haben: sie versuchen unser Weltbild und unsere Realität zu verzerren. Sie schreiben uns vor, welche Meinungen und Gedanken wir haben dürfen, um nicht von den selben Medienerzeugnissen als Extremisten oder Idioten hingestellt zu werden. Sie dienen einzig dazu, uns in permanenter Angst zu halten, uns das selbständige Denken abzunehmen und uns eine Systemkonforme Meinung aufzudrücken, die uns davon abhält, die Verbrechen unserer Regierungen zu durchschauen.

Und nun tue dir einen großen Gefallen und geh noch einmal auf Google und finde heraus, wie du diesen ganzen Medialen Dreck auf allen deinen Geräten blockieren kannst.
Das gilt verstärkt für die 24/7 News-Seiten.

Zeitungsstaender

Diese ganzen Seiten sind nicht darauf ausgelegt dich zu informieren, sondern deine Aufmerksamkeitsspanne zu zerstören. Die meisten sogenannten Nachrichtenseiten sind schlecht organisiert, voll mit Werbung und Popups und es ist inzwischen nicht mehr ersichtlich, was Nachrichten, Werbung und gesponserte Artikel sind. Irgendwo bewegt sich ständig etwas und versucht deine Aufmerksamkeit von der einen Tragödie zur nächsten zu lenken.

Aufmerksamkeit wie ein Goldfisch

Am schlimmsten sind die Berichte über Promis. Wieso würde sich ein halbwegs gebildeter Mensch für die Meinung von irgendwelchen reichen, hirntoten und bis zur Schädeldecke vollgekoksten Menschen in Monaco interessieren, die nichts mit uns gemeinsam haben und sich nicht im geringsten für uns und unsere Familie interessieren? Diese Menschen sind nichts weiter als Marionetten des Systems, die mit ihrem Charisma selbst dem letzten kritischen Bürger die Systemtreue Meinung aufdrücken sollen. Wie können wir es uns nur erlauben, einer Prinzessin oder einem Musiker im Rentenalter zu widersprechen, geschweige denn uns unsere eigene Meinung aus verschiedenen Quellen zu bilden?

Stapel von Magazinen

Wenn du mir nicht glaubst, dann wirf einen Blick in deinen Browser-verlauf. Wie viele Seiten hast du in der letzten Stunde besucht und wie viel Zeit hast du pro Seite aufgewendet? Wie viel sinnvollen Text hast du wirklich gelesen? Die Chancen sind hoch, dass du alle 1-2 Minuten eine neue Seite geöffnet hast. Mach das lange genug und deine Aufmerksamkeitsspanne wird so gut wie die eines Goldfisches. Wie lange kannst du dich denn wirklich mehrere Stunden auf ein wichtiges Thema konzentrieren ohne den ständigen Dopamin-kick zu tanken, den dir Facebook, CNN und Co. versprechen?

Das ist aber noch nicht das schlimmste. Beobachte mal dein Handy-verhalten. Wie oft wechselst du zwischen Webseiten, WhatsApp und Facebook hin und her? Dein E-Mailprogramm wäre froh, wenn es dich so effektiv ablenken könnte wie die Apps und Nachrichtenseiten.
Höre auf, auf Facebook, Instagram, YouTube und Co stundenlange feeds und empfohlenen Beiträgen zu folgen. Selbst das surfen durch Wikipedia müllt dein Hirn mit nutzlosem Zeug voll. Du beginnst bei einem interessanten Artikel und stunden später bist du auf einem anderen Planeten zwischen DMT, Flatearth Theorien, der Simulationstheorie oder Reptlienmenschen. Das schlimme daran? Nach 24-48 Stunden hat dein Gehirn 99% davon wieder vergessen.

Digitaler Ausstieg

Was ist also der Sinn, sich mit Dingen zu beschäftigen, die wir sowieso Morgen schon wieder vergessen haben? Es hat einen Grund, wieso die ganzen Techgiganten wie Bill Gates oder Steve Jobs den Zugang zu Digitalen Medien strikt für ihre Kinder geregelt haben. Sie wussten alle schon vor Jahren, dass uns diese Reizüberflutung zu Idioten macht, die nach billigem Dopamin gieren und zu beschäftigt sind um zu bemerken wie sie von Firmen und Regierung verarscht werden.

Flasche mit Gift

Immer mehr Menschen steigen inzwischen Digital aus. Sie löschen ihre Facebook Konten, entfernen nutzlose Apps, blockieren Werbung und meiden Webseiten die dafür ausgelegt sind unseren Verstand zu zerstören.

Mehr Zeit und weniger Angst

Aber lass uns nicht unfair sein. Selbstverständlich gibt es da draußen viele sinnvolle Informationsquellen (wie diese hier zum Beispiel). Wir müssen nur wieder lernen, die Informationen Gehirn-gerecht aufzunehmen. Wenn du eine Seite mit guten Inhalten findest, dann versuche einen Artikel von Anfang bis Ende zu lesen und danach zu handeln. Ohne danach direkt zum nächsten Artikel zu springen und ohne dazwischen WhatsApp und Co. zu checken. Es wird dir am Anfang sicherlich schwer fallen, aber nach einiger Zeit wird dein Verstand klarer und du bist wesentlich weniger gestresst und ängstlich sein. Ganz abgesehen von der vielen Zeit die du übrigen haben wirst. Du kannst dich endlich sinnvollen Dingen widmen wie Meditation, gesundes kochen, eine neue Sprache lernen oder endlich mal pünktlich zu Bett zu gehen.

Du wirst feststellen, dass du dich vielleicht einem Prozent deiner Zeit um dein aktuelles Wohlbefinden gekümmert hast, während du 99% der Zeit damit verbracht hast deinen Verstand mit nutzlosen und aufreibenden Informationen zu vernebeln. Du wirst keine Angst mehr haben etwas zu verpassen, denn du wirst begreifen, dass die meisten Menschen ihr echtes Leben verpassen, während sie wie Zombies die Meinung von irrelevanten Promis liken oder sich mit Fremden über belanglose Themen in Sozialen Netzen streiten.

Sofern du all das für ein paar Wochen befolgt hast, lass dir gratulieren. Du hast es geschafft, dich aus der Medialen Vergiftung zu befreien und kannst dich wieder dem echten Leben widmen. Wann hat du zuletzt etwas produktives für dich gemacht oder ein 500 Seiten Buch von Anfang bis Ende gelesen? Wie wäre es mal wieder mit Sport? Vielleicht in der Gemeinschaft an der frischen Luft?

Frau die Fake News Zeitung liesst

Sobald du mit dem Entzug fertig bist, kannst du dir zur Analyse noch einmal eine Newsseite anschauen und dich fragen, „wie viele dieser Nachrichten sind gegen das Interesse meines Landes, meiner Kultur und meiner Person?“ und wirst so klar wie noch nie feststellen, dass nichts davon einen informativen Gehalt oder einen Einfluss auf dein Leben hat.

Wenn du einen Schritt weiter gehen möchtest, dann prüfe genau welche Firmen diese Webseiten und Tabloids sponsern und meide ihre Produkte wo immer es geht. Die Chancen sind sehr gering, dass die Werbetreibende dein Interesse in den Vordergrund stellen.

Nützliche Werkzeuge

Ich empfehle einen Webbrowser mit eingebautem Werbeblocker wie zum Beispiel Brave. Alternativ kannst du Firefox und Chrome mit „uBlock origin“ nachrüsten. Sofern du Microsoft Browser wie Edge verwendest, empfehle ich dir dringend, auf einen der anderen zu wechseln.

Um Webseiten zu sperren kannst du „BlockSite“ für Chrome und Firefox verwenden

 

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reGaia Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für 2019 (Gekommen um zu bleiben!)

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ -Franz Kafka

Die Spatzen pfeifen es von allen Dächern und einige von euch haben sich schon gewundert, weshalb es um re:Gaia seit Jahresanfang so ruhig geworden und unsere Facebook-Seite verschwunden ist. Das möchte ich in diesem Beitrag aufklären und parallel dazu die Pläne für den Rest des Jahres bekannt geben.

Vergangenheit

re:Gaia wurde Mitte 2018 von Toby (mir) und Thomas Häfker ins Leben gerufen. Ich, Toby, bin als Digitaler Nomade in Spanien unterwegs und habe mich bei Thomas und seiner Familie 2018 bereits zum zweiten Mal niedergelassen gehabt. Dadurch habe ich einiges an Kosten für den Stellplatz und Lebensmittel gespart und folglich viel Zeit zur Verfügung gehabt, die ich sinnvoll nutzen wollte. Deshalb habe ich Thomas die Idee um re:Gaia vorgestellt.

Angefangen hat es mit zwei Ideen. Nämlich erstens, Grundstücke über einen Gemeinnützigen Verein zu kaufen und sie unter privaten Naturschutz zu stellen (Project re:Gaia). Und zweitens Aussteiger und Gemeinschaften zusammen zu bringen (re:Gaia Connect).

Aus der Kombination dieser beiden Ideen sollte zudem noch re:Gaia EcoVillages entstehen. Ein Verein, der auf einigen ausgewählten Grundstücken nachhaltige Ökodörfer aufbaut und dort Aussteiger (und die, die es werden möchten) ansiedelt.

Die Planung und Umsetzung der Projekte war aus der Symbiose von Thomas und mir möglich. Ich habe als Entwickler die Plattformen gebaut und mich um die Geschäftsführung gekümmert, während Thomas über seine Facebook Bekanntheit und seine Kontakte zu wohlhabenden Gönnern die Bekanntheit und Finanzierung sichern sollte.

Leider gab es aber Ende 2018 seitens der Familie Häfker einen gewaltsamen Übergriff auf mich. Da Gewalt nicht mit dem re:Gaia Prinzip vereinbar ist, sah ich mich gezwungen, mich von Thomas zu trennen und re:Gaia vorerst alleine weiterzuführen. Thomas war der Administrator der Facebook Seite und Gruppen sowie der YouTube Videos. Alles andere wie die Webseite, die Domains und die Rechte laufen auf mich. Deswegen sind die Facebook/YouTube-Inhalte nicht länger verfügbar. Allerdings sind alle Seiten auf den alternativen Medien weiterhin verfügbar.

Gegenwart

Den Januar und Februar habe ich damit verbracht, einen geeigneten Ort zu finden an dem ich in Ruhe an den re:Gaia Projekten weiterarbeiten kann. Zudem musste ich mir einen neuen Laptop beschaffen und die re:Gaia Daten wiederherstellen, da beide re:Gaia Laptops bei dem Übergriff beschädigt wurden. Auf der Suche nach einem Dauerhaften Platz bin ich zwar noch immer, allerdings habe ich zwischenzeitlich ein neues Laptop, mit dem ich auch Unterwegs die meisten Arbeiten erledigen kann.

Anfang bis Mitte Januar gab es zudem noch einige Hacker-Angriffe auf die re:Gaia Connect Seite, mit dem Ziel die Benutzer mit Spam Mails zu Fluten. Die Angriffe konnten erfolgreich abgewendet werden, allerdings war die Seite kurzzeitig für einige Benutzer leider nicht erreichbar.

Aufgrund der Trennung von Thomas steht aktuell auch die Vereinsgründung aus – aus Mangel an Gründungsmitgliedern. Obwohl das Vereinskonzept bereits seit Mitte 2018 fertig ist, hat Thomas seinen Teil der Abmachung, nämlich den Verein offiziell in Spanien eintragen zu lassen, nicht eingehalten. Entsprechend kann ich alleine also weder die Spenden gegen Quittung sammeln, noch die Ökodörfer vorantreiben. Bis ich genügend vertrauenswürdige Gründungsmitglieder gefunden habe, werde ich mich primär auf das re:Gaia Blog fokussieren.

Zukunft

Wir leben in schwierigen Zeiten und einer immer komplexer werdenden Welt. Ich möchte meine Erfahrungen als Aussteiger, Umweltschützer, Veganer, Informatiker und Projekt/Programm Manager nutzen, um gut recherchierte und hilfreiche Artikel zu schreiben. Ich möchte damit den re:Gaia Gedanken für jeden leicht zugänglich in den Alltag bringen, bis wir wieder mit der Umsetzung durchstarten können. Sei es über alternative Lebensstile oder neue Sichtweisen auf die Welt. Davon abgesehen, ist die Finanzierung von re:Gaia Connect bis 2020 gesichert.

Wer sich berufen fühlt, die Lücke im re:Gaia-Team zu schließen, zum Beispiel als Gründungsmitglied oder Social Media Experte, möchte sich doch bitte direkt bei mir unter [email protected] melden. Spenden nehmen wir gerne via Bitcoin oder PayPal unter https://blog.regaia.org/spenden/ entgegen.

Abschließend möchte ich klar stellen, dass die Häfker „Situation“ für mich geklärt ist und ich keine weiteren öffentlichen Aussagen zu diesem Fall machen werde.

reGaia Connect – der erste Monat in Zahlen

Es sind nun weitere drei Wochen seit dem letzten Beitrag unserer Reihe „re:Gaia Connect in Zahlen“ vergangen und wir möchten euch ein kleines Update zum ersten Monat in der öffentlichen Beta Phase geben.

Nachdem ersten Monat können wir mit großer Freude auf folgende Zahlen blicken: 192 registrierte Benutzer haben 61 Inserate eingestellt. Die Inserate wurden insgesamt 9512 Mal betrachtet.

15.719 individuelle Besucher haben über 37 GB Datenverkehr generiert. Den vorherigen Rekord von maximal 1161 Besuchern an einem Tag konnten wir mit aktuell 1369 Besuchern knapp übertreffen.

Die Domain Authority ist von 10 auf 11 gestiegen und die Backlinks haben sich von 122 auf 226 fast verdoppelt.

Auf Facebook hat die re:Gaia Seite inzwischen über 500 Followers.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen unseren Besuchern, Inserenten und vor allem bei allen die uns direkt unterstützen! <3

 

Das re:Gaia-Team sucht Verstärkung!

Da unser erstes Projekt (von vielen), re:Gaia Connect größeren Zuspruch erhält, als wir ursprünglich erwartet haben, suchen wir noch engagierte Menschen, die uns in unserer Mission unterstützen möchten. Vorweg: es handelt sich um ehrenamtliche, sprich unbezahlte Tätigkeiten.

Zur schnelleren Umsetzung und Pflege unserer re:Gaia Projekte (Schwerpunkte Umweltschutz und nachhaltige, ökologische Lebensgemeinschaften), suchen wir noch Menschen mit den unten aufgeführten Fertigkeiten. Bitte bedenkt, dass es sich bei re:Gaia um ein holistisches Konzept handelt und folglich etwas mehr Zeit beansprucht. Wenn du also weniger als 3-4 Stunden pro Woche aufwenden möchtest bzw. kannst, bist du leider nicht unser Kandidat.

Wir arbeiten in einem lockeren online-Team mit relativ wenig Zeitdruck. Wichtig ist für uns jedoch Kontinuität und Zuverlässigkeit.

Wer das re:Gaia-Prinzip verstanden hat, wird sich um die passende Wertschätzung der geleisteten Beiträge keine Gedanken machen müßen. ;-)

Was wir aktuell am dringendsten suchen:

  1. Senior Grafiker für print- und digitale Medien für Logos, Grafiken, Flyer, etc. (Photoshop, Illustrator etc)
  2. Übersetzer / Korrekturleser Deutsch, Englisch, Spanisch (Website, Blog, Flyer etc.)
  3. Social Media Manager für Facebook und Co. (Seiten/Gruppen pflegen, Reichweite erhöhen, Promotions)
  4. Senior Front- und Backend Web Developer

Eine ausführliche Liste der „offenen Stellen“ findest du hier.

Wenn etwas in der Liste dabei ist was du kannst und du uns gerne unterstützen möchtest, wende dich bitte über das Kontaktformular oder direkt per Mail an uns. Vielen Dank!

Freiheit, Zensur und Privatsphäre: Facebook, WhatsApp & Co. (Teil 2)

Im ersten Teil unserer Blog-Reihe „Freiheit, Zensur und Privatsphäre“ haben wir die Probleme mit Facebook, WhatsApp und Google geschildert und einige interessante Alternativen genannt. In diesem zweiten Teil möchten wir darauf eingehen, wie uns als re:Gaia-Team die zunehmende Internet-Zensur betrifft und welche Maßnahmen wir dagegen getroffen haben.

Die Woche hat damit begonnen, dass Facebook mehrere Seiten unangekündigt gelöscht hat. Viele davon hatten mehrere hunderttausend Followers. Einige davon sogar mehrere Millionen. Eine dieser Seiten wurde von einem US Air-Force Veteran betrieben, der im Einsatz beide Beine und seine rechte Hand verlor – also ein Invalider. Die Seite die er betrieb, hatte über drei Millionen Followers. Wir sind ja inzwischen schon einiges von Facebooks Willkür beim löschen/sperren von Menschen mit unerwünschten Meinung gewohnt. Was diesen Fall hier aber so besonders macht ist der Umstand, dass der Betreiber über die letzten Jahre mehr als 300.000 USD Dollar für Werbung auf Facebook bezahlt hat.

Es ist also davon auszugehen, dass die Inhalte der Seite jahrelang vom Facebook Team manuell überprüft wurden – eine Anforderung, wenn man auf Facebook gesponserte, also bezahlte Beiträge, bewerben möchte. Laut dem Betreiber wurde nicht ein einziger Beitrag seiner Seite je vom Facebook-Team beanstandet. Die eigentliche Frechheit ist hier aber, dass ein Mensch sich ein ehrliches online-Einkommen aufbaut um seine Familie zu ernähren, es Jahrelang pflegt, bezahlte Werbung schaltet um die Reichweite zu erhöhen und diese dann plötzlich und ohne Vorwarnung von Facebook grundlos gelöscht wird. Somit ist ein ganzes Geschäft und Einkommen von Heute auf Morgen weg, kaputt und ausradiert. Eine Situation, in die sich sicher keiner gerne begeben möchte.

Ironischerweise ist etwas ähnliches einem unserer Facebook-Admins der „Project re:Gaia“ Seite ebenfalls passiert. Nach dem teilen eines re:Gaia Connect Inserates und eines re:Gaia Blog-Posts wurde der Account ohne Vorwarnung von Facebook gesperrt. Glücklicherweise haben wir noch mehrere Admins die die Seiten und Gruppen betreuen. Wir müssen aber jeden Tag damit rechnen, dass unsere Accounts, Gruppen und Seiten von Facebook gelöscht werden. Aus diesem Grund bieten wir auch alternative Gruppen/Seiten auf lovestorm-people und anderen Medien an.

WhatsApp – eine Facebook Tochter, hat diese Woche hunderttausende WhatsApp Konten gesperrt. Das ist in sofern eine große Sache, als dass es sich bei WhatsApp um einen Messenger und keine öffentliche, soziale Plattform handelt. Benutzer haben nun also zu befürchten, dass nicht nur ihr Facebook-Konto sondern auch das WhatsApp Konto gesperrt werden. Kein Wunder also, dass WhatsApp Alternativen wie Signal so viel Zulauf erleben wie noch nie.

Zwar sind wir keine gewinnorientierte Organisation die einen finanziellen Schaden von Zensur tragen würde, allerdings hat jeder Content den wir generieren, sei es Videos, Blog Posts oder einfach nur Beiträge auf unseren Webseiten, einen Wert. Es erfordert Zeit und Arbeit Content zu generieren und logischerweise ist das Ziel, den Content so weit als möglich zu verbreiten und eine möglichst große Reichweite zu generieren. Wenn wir nun also aufwendig Content erstellen und wir nicht abschätzen können, ob und wann der Content willkürlich gelöscht wird, ist das für uns ein (geschäftliches) Risiko. Vereinfacht lässt es sich damit vergleichen, als ob man als Firmengründer sein Geschäft in einem Land aufbauen möchte, in dem der Staat jederzeit und willkürlich die Firma und alle Gewinne enteignen kann. (Randbemerkung: Deutschland liegt heute beim globalen Politischen-Stabilitäts-Index auf Platz 54; verglichen mit Platz 16 im Jahre 1996). Deswegen prüfen wir auch stetig neue Alternativen. Statt Youtube verwenden wir Vimeo. Allerdings haben wir auch schon komplett zensur-freie Plattformen wie Bitchute im Auge.

Neben der privaten Zensur der Sozialen Netzwerke kommt inzwischen auch die Staatliche Zensur offensichtlich wieder in Mode. Die Vergangenheit wiederholt sich eben doch so oft, bis wir es endlich lernen. Die neuen, äußerst umstrittenen EU Copyright Gesetze würden unsere Plattform nach ersten Einschätzungen auch betreffen. Wir wären gezwungen, alle Benutzer-Uploads zu moderieren und würden für mögliche Copyright-Verletzungen haftbar gemacht werden. Zudem wären wir gezwungen, vollständige Datensätze unserer Benutzer zu erheben um Regierungsorganisationen mögliche Ermittlungen zu erleichtern. Selbstverständlich ist das für uns absolut inakzeptabel. Wir beschränken uns bei allen unseren Plattformen auf die nötigsten Daten (Username, eMail, Passwort). Wir fördern aktiv Anonymität, Privatsphäre und einen freien Ideenaustausch.

Zu den neuen EU Copyright-Gesetzen kommt auch noch das leidige Thema „Hatespeech„. Ein Begriff, der nicht genau definiert ist und deswegen praktisch unbegrenzten Spielraum erlaubt, wenn es darum geht, ob Beiträge gelöscht werden müssen oder sogar strafbar sind. Das geht sogar so weit, dass die Britische Polizei dazu aufruft, nicht-strafbare, „offensive“ Inhalte wie Kommentare in Sozialen Medien, bei der Polizei zu melden [2].

Um diese Risiken zu minimieren, haben wir zum Beispiel schon in der Alpha-Phase der re:Gaia Connect Entwicklung unsere wichtigsten Server von den Niederlanden in die USA repliziert. (Dank Reverse-Proxy mit Geo-caching ist davon aber hinsichtlich der Geschwindigkeit wenig zu merken). Somit stellen wir sicher, dass unsere re:Gaia Projekte von der Willkür und Tyrannei der Internet-Monopole und Regierungen geschützt sind.

Wir empfehlen unseren Besuchern nachdrücklich, sich mit den Alternativen zu Facebook, Google, WhatsApp und Co. auseinanderzusetzen, sofern sie auch weiterhin auf eine breite Palette von Informationen und Ideen Zugriff haben möchten.

re:Gaia Gruppen und Social Media

Update 01. Apr. 2019: Pintrest und Voat hinzugefügt

Update 09. Mar. 2019: Die Facebook Seiten wurden entfernt. Vimeo und Instagram wurden hinzugefügt.

Update 05. Nov. 2018: Wir sind nun auch auf gab.ai (Twitter Alternative) https://gab.ai/reGaia und Minds.com (Facebook Alternative) https://www.minds.com/reGaia zu finden.

Aufgrund gehäufter Anfragen zur Vernetzung außerhalb von re:Gaia Connect haben wir uns entschlossen, einige Seiten und Gruppen auf populären Sozialen Medien zu erstellen. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Idee von re:Gaia Connect darin besteht, sich im realen Leben – außerhalb der online Welt zu vernetzen. Die Sozialen Gruppen sollen also primär Diskussionen rund um die Bereiche re:Gaia, Ökologisches und Nachhaltiges Leben sowie Gemeinschaften dienen und im besten Fall zu Freundschaften und Projekten in der Realität führen.

Wir möchten uns in Punkto Moderation soweit es geht zurückhalten und lediglich Troll-, Spam- und Illegale Beiträge entfernen.

Auf den jeweiligen Seiten werden wir regelmäßige Neuigkeiten rund um re:Gaia bereitstellen. In den Gruppen könnt ihr euch frei untereinander austauschen. Wir freuen uns auf einen regen Ideenaustausch mit Euch. :-)

 

Facebook Seite: https://www.facebook.com/projektregaia/

Facebook Gruppe: https://www.facebook.com/groups/2317422038529024/

Unavis Seite: https://unavis.org/pages/reGaia

LoveStorm-People Seite: https://www.lovestorm-people.com/social-media-community/reGaia/

LoveStorm-People Gruppe: https://www.lovestorm-people.com/social-media-community/reGaiaConnect/

Reddit: https://old.reddit.com/r/reGaia/

linkedIn: https://www.linkedin.com/company/regaia/

gab.ai: https://gab.ai/reGaia

Minds.com: https://www.minds.com/reGaia

MeWe.com: https://mewe.com/page/5c1e4d9464dc3b4826361b9b

Vimeo: https://vimeo.com/regaia

Instagram: https://www.instagram.com/regaia_org/

Twitter: https://twitter.com/reGaia5

Voat: https://voat.co/v/reGaia

Pintrest: https://www.pinterest.de/reGaia_org/

Freiheit, Zensur und Privatsphäre: De-Google & Co. (Teil 1)

Wir vom re:Gaia-Team legen besonderen Wert auf Privatsphäre, Datenschutz und das Recht auf freien, unzensierten Meinungsaustausch. Wir sind der Meinung, dass sich gute Ideen nur durch offene und ungehemmte Kommunikation vollständig entfalten können.

Viele Internetdienstleister sind allerdings einer inakzeptablen Sammelwut von Benutzerdaten sowie einer inzwischen großflächigen Zensur verfallen. Wir möchten uns deswegen im folgenden den möglichen Alternativen widmen und praktische Beispiele nennen, wie man sich wieder ein großes Stück Freiheit im Internet zurückholen kann.

Das Internet Heute: Soziale Netzwerke werden zensiert [2] [3], es wird mitgelesen, mitgehört und die Rechte an privatem Eigentum wie Bilder und Videos treten wir mit akzeptieren der AGBs ab. Messenger wie zum Beispiel WhatsApp lesen und hören Nachrichten mit, belauschen Gespräche über das Mikrofon und haben gelegentlich auch noch massive Probleme mit Datendiebstahl [2] [3]. Alle diese Dienste verkaufen und benutzen unsere Daten zu Werbezwecken. Mit den Suchmaschinen und den E-Mail Anbietern sieht es leider auch nicht besser aus. Selbst unsere Smartphones und Autos sind nicht mehr sicher vor der Datensammelwut der Giganten aus Silicon Valley. Einige machen nicht einmal mehr ein Geheimnis aus ihre Absichten (zumindest nicht-öffentlich).

Man hört davon, man liest davon, man weiß es. Aber irgendwie macht man immer weiter mit diesen Diensten. Erst nach mehreren Erlebnissen wie diesen haben wir verstanden, wie weit es in Wahrheit schon gekommen ist. Wir sprechen im Haus über einen Artikel und am nächsten Tag bekommen wir Werbung über genau diese Dinge über die wir am Vortag gesprochen haben. Das war für uns der Anlass, endlich zu verstehen das diese Dienste alles andere als gut für uns sind. Diese Eingriffe in unsere Privatsphäre sind einfach nicht mehr zumutbar.

Wir versuchen deswegen so gut es geht diese Firmen und ihre Produkte zu meiden. Dazu arbeiten wir auf allen reGaia Plattformen u.a. fast ausschließlich mit Open Source Software. Statt Google Maps setzen wir auf OpenStreetMaps. Google Mail haben wir durch privates Mail Hosting oder Protonmail ersetzt. Unsere Videos hosten wir primär auf Vimeo und wir prüfen gerade, auf welchen alternativen Plattformen wir unser Social Media Engagement sinnvoll ausweiten können.

Im folgenden haben wir eine Liste mit den uns bekannten und empfehlenswerten Alternativen aufgeführt. Weitere Informationen gibt es hier, hier und hier.

Social Media

  1. lovestorm-people: Privates & freies soziales Netzwerk mit Fokus auf positive Vibes
  2. Minds: Auf Krypto-basiertes, dezentralisiertes und zensurfreies Netzwerk
  3. Gab: Twitter alternative

Messenger

  1. Signal: WhatsApp alternative. Open Source und Fokus auf Verschlüsselung und Privatsphäre
  2. Proton Mail: Mail Hoster in der Schweiz (mit Schweizer Datenschutzgesetzen) mit einfacher Verschlüsselung

Suchmaschinen

  1. DuckDuckGo: Google alternative mit Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre. Zensurfrei
  2. Ecosia: Google Alternative, basierend auf Bing, die mit den generierten Werbeeinnahmen Bäume pflanzt

Webbrowser

  1. Brave: Browser mit Fokus auf Privatsphäre. Eingebauter Werbeblocker. Open Source
  2. ungoogle Chromium: eine Open Source Version von Google Chrome – ohne die Google Komponenten

Das war der erste Teil unserer „Freiheit, Zensur und Privatsphäre“ Reihe. Zum zweiten Teil geht es hier.