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Mensch neben Baum in Herzform

Der einfachste Trick sich selbst zu lieben – Heute anfangen, Morgen glücklich sein

Immer wieder hört man den klassischen Spruch, dass man sich selber lieben muss, um seine Träume erreichen zu können oder überhaupt erst von anderen Menschen geliebt werden zu können. Was einem aber dabei selten erklärt wird ist, wie man sich überhaupt selber liebt.

Eigentlich hört es sich so einfach an, aber wer schon einmal vor der Frage stand, wie man sich selber liebt, wird schnell feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Wie fängt man an und welche Gedankengänge sind dabei hilfreich?

Mensch neben Baum in Herzform

Die Antwort: Projektion.

Stell dir dabei einen Menschen vor, für den du starke Gefühle pflegst. Jemanden den du liebst oder in den du verliebt bist. Und nun stelle dir vor, wie dieser Person ein Missgeschick passiert. Wie der Person etwas aus der Hand fällt, sie beim bücken stolpert und dabei unsanft auf den Boden fällt.

Was fühlst du bei diesem Gedanken? Bestimmt würdest du das Missgeschick übersehen bzw. es der Person nicht als negative Eigenschaft anrechnen. Dann würdest du dem Menschen vermutlich sofort zur Hilfe eilen, dich versichern, dass es ihm gut geht und ihm dann aufhelfen.

Nun stelle dir vor, diese Person bist du.

Ein anderes Beispiel: stelle dir vor, wie dein Schwarm zu dir nach Hause kommt. Vielleicht als Gast für ein langes Wochenende. Wie würdest du mit diesem Menschen umgehen? Würdest du dich vergewissern, dass es der Person gut geht und sie sich wohlfühlt? Würdest du ihr ein schönes und gesundes Abendessen zubereiten und am Morgen ein umfangreiches Frühstück, liebevoll zu bereitet?

Stell dir vor, du bist dieser Mensch.

Mit solchen Gedankenübungen kannst du den Prozess dich selber zu lieben langfristig verinnerlichen. Immer, wenn du dich über dich selbst ärgerst oder von dir enttäuscht bist, stelle dir vor, dass ein Mensch den du liebst in deiner Situation steckt und wie du ihn von außen betrachten und unterstützen würdest. Du würdest den Menschen nicht verurteilen, dich nicht über ihn lustig machen oder weniger von ihm denken. Weil du ihn liebst.

Projiziere deine Liebe von anderen auf dich selbst und du wirst dich langfristig besser fühlen und dich mit jeder Übung zu einem besseren Menschen als Gestern werden.

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Strompreis, Export und Hambi – wie weit geben wir nach?

Wir haben uns mal die Strompreise im Europa-Vergleich angesehen und selbstverständlich ist der Strompreis in Deutschland am teuersten. In Deutschland hat sich seit dem Jahr 2000 der Strompreis verdoppelt. Das Paradoxe daran ist, dass Deutschland einer der größten Strom-Exporteure in Europa ist und der größte Teil in die Niederlande exportiert wird. Dort ist der Strom knapp 50% günstiger als in Deutschland (Deutschland: 30,4 cent/kWH – Niederlande: 15,6 cent/kWH). Die deutschen Bürger bezahlen Höchstpreise für Strom in der EU während andere Länder unseren Strom zum Dumpingpreis bekommen.

Für diesen Strom wird unsere Natur kaputt gemacht. Für Strom der in Deutschland gar nicht benötigt und lediglich in andere Länder billig verramscht wird. In Anbetracht der Hambach-Diskussion ist das fast schon schizophren. Erinnern wir uns an RWEs Aussage zur Notwendigkeit der Erweiterung der Kohlekraftwerke:

Die Rodung sei „zwingend erforderlich, um den Fortschritt des Tagebaus und damit einen wichtigen Teil der Stromversorgung in Deutschland nicht zu gefährden“, sagt RWE. 15 Prozent des Stroms in NRW würden hier erzeugt.

Es scheint also, als würden REW & Co. ihren dreckigen Braunkohlestrom überproduzieren, damit der deutsche Strom in andere Länder billig verramscht werden kann, während in Deutschland teuer abkassiert wird. Alles zu Lasten unserer Landschaft und der Bürger, die hier ganz klar über den Tisch gezogen werden.

Hier geht es offensichtlich nicht um die Sicherstellung der Energieproduktion sondern schlichtweg um Profit. Möchten wir dafür unsere Wälder abholzen und die Natur zerstören lassen? Damit RWE und Co. sich weiter an der Zukunft unserer Kinder und unseres Planeten bereichern können?

Um fair zu bleiben, der Deutsche Staat ist natürlich nicht ganz unschuldig an den hohen Strompreisen. Rund 53% des Strompreises setzt sich aus Abgaben wie Mehrwertsteuer, Stromsteuer und EEG-Umlage zusammen. Lediglich in Dänemark kassiert der Staat beim Strom noch dreister ab als in Deutschland.

Im Hambacher Forst geht es aus unserer Sicht also in Erster Linie nicht um einige Hektar verbleibenden Wald (der natürlich wichtig und schützenswert ist) und auch nicht um ein paar Baumhäuser. Es geht darum, wie lange wir noch dabei zuschauen, wie unser Lebensraum von Konzernen und Regierung ausgeplündert und verdreckt wird. Wie viel wollen wir beim Thema Naturschutz noch nachgeben? Wir sagen: keinen Millimeter mehr!