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Frau mit Zigarettenrauch im Gesicht

Warum auf Zigarettenpackungen keine Inhaltsstoffe gelistet sind und wie du wirklich mit dem Rauchen aufhörst

Wir wissen alle, wie schlecht das Rauchen für unsere Gesundheit ist und trotzdem kommen nur wenige permanent davon weg. Das liegt daran, dass der Zigarettenkonsum eine mehrschichtige Angelegenheit ist. Zum einen natürlich die Aufnahme von stimulierenden Substanzen wie Nikotin. Und zum anderen die mentale Ablenkung und das Ritual.

Um mit dem Rauchen permanent aufhören zu können, ist also ein holistischer Ansatz nötig, der alle Ebenen adressiert.

Frau mit Zigarettenrauch im Gesicht

Gegen die physikalische Sucht helfen Nikotinkaugummis sehr gut. Allerdings, wie erwähnt nur im Zusammenhang mit einer mentalen Behandlung. Ähnlich einer Psychotherapie, bringen Medikamente nicht viel, wenn die Ursachen nicht therapeutisch behandelt werden.

Schwieriger wird es erfahrungsgemäß bei der Suchtbekämpfung in psychologischer Hinsicht. Die meisten Raucher haben einen Grund, weshalb sie rauchen. Bewusst oder unbewusst. Für manche ist es eine Fluchtmöglichkeit, zum Beispiel in Form von Raucherpausen bei der Arbeit. Für andere ist es aber schlichtweg ein schneller Dopamin-kick.

Billiges Dopamin ist ziemlich schlecht für unser Wohlbefinden. Denn wir bekommen dadurch eine Belohnung, ohne etwas dafür tun zu müssen. Das ist vergleichbar mit dem Cheaten in Videospielen oder dem Masturbieren. Wir kommen zwar zum Ziel, wissen aber unterbewusst, dass wir es nicht durch unsere eigene Leistung geschafft haben. Deswegen ist es wichtig, das billige Dopamin durch teures Domain zu ersetzen.

Teures Dopamin bekommen wir dann, wenn wir für die Belohnung tatsächlich gearbeitet haben. Das perfekte Beispiel dafür ist Sport. Das Dopamin nach einer einstündigen Workout Session ist wesentlich angenehmer und nachhaltiger als das Dopamin einer Zigarette. Genauso ist der Orgasmus mit einem Sexualpartner den man aufrichtig liebt wesentlich erfüllender als das besuchen diverser nicht jugendfreien Webseiten.

Um nun also erfolgreich mit dem Rauchen aufzuhören, müssen folgende drei Punkte erfüllt werden:

  1. Der Wille aufhören zu wollen muss da sein. Ein guter Ansatz ist hier die Gesundheit. Möchte man kurz nach Eintritt ins Rentenalter qualvoll an Lungenkrebs sterben? Möchte man seine Zähne bis ins Hohe Alter behalten? Will man der Regierung wirklich den Gefallen tun und früh sterben?
  2. Die körperliche Sucht nach dem Nervengift Nikotin muss adressiert werden. Hier helfen wie gesagt Kaugummis oder Mundsprays in der Regel recht gut
  3. Die Ursache für das Rauchen muss entfernt werden. Das ist etwas schwieriger, weil es sich hierbei meistens um tiefgreifende Themen wie eine unerfüllte, stressige Arbeit oder eine unglückliche Partnerschaft handelt
  4. Das billige Dopamin und das Ritual müssen durch teures Dopamin und gesunde Rituale ersetzt werden. Hier bieten sich Sport und eine gesunde Ernährung an. Man kann sich zum Beispiel eine kleine Hantel holen und statt zu Rauchen einfach ein paar kurze Übungen machen. Dadurch ist man abgelenkt und sieht innerhalb weniger Wochen positive Resultate. Das steigert die Motivation rauchfrei zu bleiben und mehr Sport zu betreiben drastisch. Den morgendlichen Starbucks-Kaffee der bisher zur Zigarette konsumiert wurde kann man durch eine selbst zubereitete Matcha-Latte ersetzen

Wie anfangs erwähnt, scheitert es bei vielen Rauchern bereits bei Punkt 1 und dem fehlenden Willen. Deswegen haben wir im folgenden die 599 von der Tabakindustrie eingesetzten Zutaten aufgelistet, um hoffentlich auch den letzten Wach zurütteln. Diese Zutaten sind in Zigaretten der Firmen American Tobacco Company, Brown and Williamson, Liggett Group, Inc., Philip Morris Inc. und RJ Reynolds Tobacco Company enthalten und von der FDA zugelassen. Diese hohe Anzahl an Inhaltsstoffen sind neben der massiven Lobbyarbeit der Tabakindustrie wohl auch der Grund, weshalb sie nicht auf der Packung abgedruckt werden – es wäre schlichtweg kein Platz.

Bei der Verbrennung dieser 599 Substanzen entstehen rund 7.000 Chemikalien von denen 250 als Giftig und weiter 70 als krebserregend bekannt sind. Darunter sind zum Beispiel Kohlenmonoxid, Arsen, Cyanwasserstoff und Benzol.

Alle 599 Inhaltsstoffe in Zigaretten:

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(Methylthio) methylpyrazin (Isomerengemisch)
1- (para-Methoxyphenyl) -1-penten-3-on
1- (para-Methoxyphenyl) -2-propanon
1-Butanol
1-Decanol

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Man an Schreibtisch mit Windrad Modellen

Umwelt oder Vermögen? Millennial Generation würde Gehaltseinbußen für nachhaltige Arbeit akzeptieren

Eine Studie aus 2016 hat ergeben, dass die Zweitjüngste Generation, die sogenannten „Millennials“ oder Generation Y, mit weniger Geld zufrieden wäre, wenn sie dafür für eine nachhaltige Firma arbeiten könnten. Zu den Millennials gehören alle, die zwischen den frühen 1980ern und 2000ern geboren wurden. Bis 2020 machen diese Menschen etwa 50% der Arbeitnehmer aus.

Rund 75% der befragten Millennials gaben an, Gehaltseinbußen in kauf zu nehmen, wenn sie dafür für ein umweltbewusstes Unternehmen arbeiten könnten. Das sind 20% mehr, als der Durchschnitt aller Altersgruppen und ein gutes Indiz dafür, dass das Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit bei den jungen Generationen deutlich gestiegen ist.

Man an Schreibtisch mit Windrad Modellen

Bei der Wahl des Arbeitgebers gaben 76% der Millennials an, auf die Soziale- und Nachhaltige Ausrichtung der Firmen zu achten. Das sind 18% mehr als der Durchschnitt aller Altersklassen.

Etwa 64% der Millennials schließen sogar komplett aus, für eine Firma ohne deutliche Werte zu arbeiten.

Auf der anderen Seite fühlen sich weniger als ein Drittel bei Ihrer Arbeit einbezogen. 44% gaben an, dass sie ihre Arbeit vermutlich in den nächsten zwei Jahren kündigen werden und 25% würden auf der Stelle kündigen, hätten sie eine Alternative in Aussicht.

Diese Zahlen sind ein sehr guter Indikator, dass das Umweltbewusstsein wächst und Unternehmen sollten schleunigst klare Ziele ihrer Umweltverträglichkeit festsetzen, wenn sie um die sinkende Anzahl qualifizierter Mitarbeiter nicht verlieren möchten.

Übrigens: die Generation vor den Millennials ist Generation X (früher 1960er bs früher 1980er). Die Generation danach ist Generation Z (1997-2012).

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